• Monkey Mind //  © Thomas Dhanens

    Monkey Mind //

  • Monkey Mind //  © Estaras

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Monkey Mind

Deutschland-Premiere // Lisi Estaras (BE/AR) // Unberechenbare Körper I // Fokus Belgien // 19.30 Uhr Einführung // Künstlergespräch in der Kammerbühne im Anschluss an die Vorstellung // 16. und 17.02.2018 // Kleines Haus

MONKEY MIND – damit meint Lisi Estaras die endlose Konversation im eigenen Kopf, das Springen von Gedanke zu Gedanke, von einem Gefühl zum nächsten. Im Stück geht es dann allerdings weniger um die Beschäftigung mit sich selbst als um die Begegnung und um die Aussicht auf Sex – können unterschiedliche Individuen mit ihren unterschiedlichen Gedanken wirklich zusammenfinden? Und was versprechen sie sich voneinander?

Fünf Performer_innen sind auf der Bühne, drei von ihnen mit Trisomie 21. Sie werden zu einer Gruppe, indem sie zueinander Kontakt aufnehmen, aber sie geben auch dem Publikum Zeit, sie nach und nach kennenzulernen. Die Genter Internetplattform tumult.fm schrieb: „Die Tänzerinnen haben alle deutlich jeweils einen eigenen Stil und eigene Qualitäten. Der Raum, den Lisi und Platform-K für sie schaffen, sorgt dafür, dass alle auf ihre eigene Weise scheitern können.“

Auffallend ist, dass MONKEY MIND sich durch eine radikale, nüchterne Bühnensprache auszeichnet – wenige Klamotten, Papiermasken, einfache Holzkisten als Bühnenbild. Aus diesen basalen Mitteln entwickelt Lisi Estaras eine ganze Reihe an Fragen, die sich über die Gesellschaft, in der wir lieben, aufdrängen: Wem gestehen wir das Recht auf Sex zu? Und wem gestehen wir das Recht auf Sex mit uns zu?

MONKEY MIND – damit meint Lisi Estaras die endlose Konversation im eigenen Kopf, das Springen von Gedanke zu Gedanke, von einem Gefühl zum nächsten. Im Stück geht es dann allerdings weniger um die Beschäftigung mit sich selbst als um die Begegnung und um die Aussicht auf Sex – können unterschiedliche Individuen mit ihren unterschiedlichen Gedanken wirklich zusammenfinden? Und was versprechen sie sich voneinander?

Fünf Performer_innen sind auf der Bühne, drei von ihnen mit Trisomie 21. Sie werden zu einer Gruppe, indem sie zueinander Kontakt aufnehmen, aber sie geben auch dem Publikum Zeit, sie nach und nach kennenzulernen. Die Genter Internetplattform tumult.fm schrieb: „Die Tänzerinnen haben alle deutlich jeweils einen eigenen Stil und eigene Qualitäten. Der Raum, den Lisi und Platform-K für sie schaffen, sorgt dafür, dass alle auf ihre eigene Weise scheitern können.“

Auffallend ist, dass MONKEY MIND sich durch eine radikale, nüchterne Bühnensprache auszeichnet – wenige Klamotten, Papiermasken

Mitwirkende

Kreation Lisi Estaras Bühne Nicolas Vladyslav Kostüme Marij De Brabandere Musik, Sound Bartold Uyttersprot Dramaturgie Sara Vanderieck Mit Nicolas Vladyslav (Mit), Anna Calsina (Mit), Hannah Bekemans (Mit), Fernando Amado (Mit), Kobe Wyffels (Mit)

English

MONKEY MIND for Lisi Estaras means the non-stop conversation inside your head, jumping from thought to thought, from one feeling to another. But the piece is actually less about dealing with oneself and more about opportunities for sex – will those different individuals all with a mind of their own really be able to find each other? And what do they expect from each other?

Five performers are on stage, three of whom have trisomy 21. They slowly become a group by getting into contact with one another, but they also give some time to the audience to get to know them. Ghent’s online platform tumult.fm wrote: “The dancers clearly have their own ways and manners. The space that Lisi and Platform-K create for them leads to a sitation in which everybody is allowed to fail in his or her very own way.”

Boldly MONKEY MIND uses radical and sober aesthetics: few clothes, paper masks, simple wooden boxes as a set design. Starting from these basic means, Lisi Estaras develops a whole series of urgent questions regarding the society in which we love: Who do we concede the right to have sex? And who do we concede the right to have sex with us?

Eine Produktion von Platform-K in Koproduktion mit Les ballets C de la B, CC De Grote Post.Gefördert durch CAMPO, Cera, Stadt Gent, Provinz Ostflandern, Flämische Autorität.