Dienstag, 21.03.2017 - 20:00 Uhr

5. Sinfoniekonzert

Karl Goldmark: Sakuntala Ouverture op. 13
Peter I. Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Alberic Magnard: Sinfonie Nr. 4 cis-Moll op. 21

Ein Konzert für Liebhaber der Romantik! Schon bei den ersten Akkorden zu Tschaikowskys berühmtem Klavierkonzert Nr. 1, interpretiert vom aufstrebenden griechischen Pianisten Vassilis Varvaresos, setzt der Wiedererkennungseffekt ein. Das Klavierkonzert zählt zu den absoluten Hits der Klassik, während wir es mit der Sinfonie des französischen Spätromantikers Albéric Magnard mit einer echten Wiederentdeckung zu tun haben, wie sie Generalmusikdirektor Fabrice Bollon liebt. Magnard, dessen 4. Sinfonie eine deutliche Nähe zu Gustav Mahler zeigt, komponierte diese 1913, ein Jahr ehe er bei der Verteidigung seines Hauses gegen deutsche Soldaten starb. Viele seiner Werke zählen zu den herausragenden französischen Kompositionen um 1900; eine echte Entdeckung für alle, die die Kultur des Fin de siècle lieben. Zu dieser Zeit gehörte Karl Goldmark, dessen Oper »Die Königin von Saba« am Theater Freiburg Erfolge feierte, bereits zu den berühmtesten Komponisten Europas. Die märchenhafte Sakuntala Ouvertüre ist ein Jugendwerk aus dem Jahr 1865, dem er seinen ersten großen Erfolg zu verdanken hatte.

Dirigent: Fabrice Bollon / Solist: Vassilis Varvaresos, Klavier / Philharmonisches Orchester Freiburg

Catchy themes, plenty of space for romantic indulgence and virtuous keyboard art make Tchaikovsky’s work a prototype of piano concerts. Karl Goldmark is far less famous, even though he was one of Europe’s most well-known composers around 1900. He had his first success with the “Sakuntala” overture in 1865. The French Albéric Magnard’s (1865 – 1914) works are considered a discovery for everyone who loves fin de siècle culture.
  
Vassilis Varvaresos