Helen Schröder

Helen Schröder lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin. Sie studierte klassischen Bühnentanz an der staatlichen Ballettakademie in Köln und entschied sich schon während ihrer Ausbildung gegen den aufopfernden Beruf der klassischen Bühnentänzerin. Stattdessen widmete sie sich dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und schloss 2013 ihren MA in Performance Studies an der Universität Hamburg ab. Während ihrer Studienzeit  entwickelte sie bereits eine Reihe von Performances, die sich mit den Fragen von Autorschaft und den Grauzonen künstlerischen Eigentums beschäftigen. Der deutliche Bezug zum eigenen Leben durchzieht ihre letzten vier Performances (››Embody Mess‹‹, ››The Winning Team Competition‹‹, ››Athentat‹‹, ››Moments of Fear‹‹), die sie in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Ekaterina Statkus auf K3-Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg auf Kampnagel und dem Ballhaus Ost in Berlin entwickelte. Das biografische Material ist dabei nie das eigentliche Thema, sondern vielmehr eine Arbeitsmethode, mit der das Eigene kontextualisiert und verfremdet wird und auf Themen verweist, die noch größer sind als die eigene Biografie.

Gemeinsam mit Ekaterina Statkus entwickelt Helen Schröder eine Arbeit für ››DEPOT ERBE – Ein TANZFONDS ERBE Projekt‹‹  welches das Theater Freiburg in Kooperation mit dem Museum für Neue Kunst (MNK) vom 25. März bis 1. Mai 2017 im MNK präsentiert.