Mickaël Phelippeau

Nachdem Mickaël Phelippeau Bildende Kunst studierte und in unterschiedlichen Tanzkompagnien performte, nahm er an dem Trainingsprogramm ex.e.r.ce des Centre Chorégraphique National de Montpellier teil. Anschließend arbeitete er u.a. mit Mathilde Monnier, Alain Buffard und Daniel Larrieu zusammen. Des Weiteren kollaborierte er sowohl mit anderen Choreografen als auch Schriftstellern – wie u.a. Édouard Levé -, Bildenden Künstlern wie z.B. Laurent Goldring und Sänger*innen, darunter Barbara Carlotti.Von 2001 bis 2008 war er neben 4 anderen Künstlern Teil von Clubdes5, einem Labor für kollektive Schaffensprozesse. Seit 1999 entwickelt er eigene choreografische Arbeiten, für die er unterschiedliche künstlerische Mittel und Medien differenziert und Kontext-spezifisch einsetzt. Seit 2003 fokussierte er seine choreografische Recherchen auf die sog. Bi-Portraits – choreografische Porträts, die ihm als Einfallstor dienen, um Menschen zu treffen, denen er sonst nie begegnet wäre. Er war Artist in Residence am Théâtre Brétigny - scène conventionnée du Val d'Orge (2012-2016), am l’échangeur - CDC Picardie (2014-2016) und Théâtre Louis Aragon, scène conventionnée danse de Tremblay-en-France (2016). Von 2016 bis 2018 ist er Artist in Residence am Le Merlan. Darüber hinaus ist Mickaël Phelippeau seit 2010 Künstlerischer Leiter des Festival À DOMICILE in Guissény (Bretagne / Frankreich), zu dem er jährlich einen Choreografen bzw. eine Choreografin einlädt, um mit den Menschen vor Ort zusammenzuarbeiten.

Nachdem Mickaël Phelippeau mit ››Pour Ethan‹‹ und “Portraits Fantômes‹‹ in den Spielzeiten 14/15 und 15/16 bereits zwei seiner Bi-Portraits in Freiburg zeigte, freut sich das Theater Freiburg, in der Spielzeit 2016/17 mit dem Gastspiel ››Avec Anastasia‹‹ und der Eigenproduktion ››Pour Daudi‹‹ (AT) zwei weitere seiner choreografischen Porträts präsentieren zu dürfen.

Copyright Foto: Philippe Savoir