OHNE PUBLIKUM IST ALLES NICHTS.

Nach der „verlorenen“ Spielzeit 2020/2021, in der die Theater seit November 2020 nicht mehr spielen durften, hoffen wir, Ihnen in der neuen Saison ab September 2021 ein pralles, vielfältiges und abwechslungsreiches Programm bieten zu können.
Kommen Sie zurück ins Theater Freiburg! Es lohnt sich. Wir freuen uns auf Sie!


Mit freundlichen Grüßen
Peter Carp und das Team des Theater Freiburg


Hier finden Sie nun eine Übersicht unserer geplanten Produktionen für die Spielzeit 21/22.

 

MUSIKTHEATER

 

DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
Leoš Janácek // Orchesterfassung: Fabrice Bollon
Musikalische Leitung Fabrice Bollon // Regie Kateryna Sokolova
Premiere: Oktober 2021 // Großes Haus

Seitdem sie wieder in Freiheit lebt, sei sie erst Tier, erzählt die den Menschen entkommene Füchsin dem Fuchs, in dem sie das Ideal ihrer Liebeserfüllung findet. Davon sind die Menschen weit entfernt. Sie hinken dem Vergangenen hinterher, den verpatzten Chancen und ruinierten Gelegenheiten. Und suchen verzweifelt nach Inspiration. In welche Gefilde die menschliche Inspiration vorzudringen vermag, zeigt Leoš Janácek – und prescht mit seiner wundervollen Musik voran.

MANON
Jules Massenet
Musikalische Leitung Fabrice Bollon // Regie Peter Carp
Premiere: Dezember 2021 // Großes Haus

Raus aus der grauen Vorstadt, rein ins Abenteuer! Manon träumt von Luxus und High Society, während Des Grieux sich ein bescheidenes Eheglück ausmalt. Er hat sich in die falsche Frau verliebt, so urteilt sein Vater, und der unehrenhaften Liaison wird ein Ende gemacht. Doch weder Priesterseminar noch großzügige Liebhaber können die beiden trennen. Einzig ihre finanzielle Situation könnte ihnen gefährlich werden. Jules Massenets großer französischer Klassiker ist voller Zartgefühl und pulsierender Lebenslust.

MADAMA BUTTERFLY
Giacomo Puccini
Musikalische Leitung Fabrice Bollon // Regie Benedikt Arnold
Premiere: Januar 2022 // Großes Haus

Madama Butterfly hat alles auf eine Karte gesetzt, um mit Pinkerton ein neues Leben zu beginnen. Als dieser fortgeht, richtet sie sich eine blumengeschmückte Parallelwelt ein, in der sie sehnlichst auf dessen Rückkehr wartet. Vergeblich. Zuletzt bleibt nur der Schmerz. Und der Dolch für den Selbsttod. Butterflys Abschied vom Leben übertrifft in seiner musikalischen Intensität alles, was Puccini bis dahin in Musik gesetzt hat.

MACBETH
Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung Ektoras Tartanis // Regie Andriy Zholdak
Premiere: März 2022 // Großes Haus

Verdi ist Großes gelungen. Sein musikalisiertes Königspaar stemmt sich verzweifelt gegen die psychische Zersetzung: Macbeth, der Königsmörder, findet nach seiner Tat keine ruhige Minute mehr und auch die Lady, die mit der vermeintlich robusteren Psyche als Antreiberin aktiv ist, erliegt der Schwere der gemeinsamen Vergehen. Verdis musikalischer Bezugspunkt ist dabei das delirierende Irrlichtern des szenischen Augenblicks.

THE FOLLY
Fabrice Bollon // Uraufführung
Musikalische Leitung Fabrice Bollon / Regie Clemens Bechtel
Premiere: Mai 2022 / Großes Haus

Erasmus von Rotterdams Stimme hat Gewicht – und doch schweigt er beharrlich zu den erbittert geführten Auseinandersetzungen zwischen den herrschenden Kirchenfürsten und den Anhängern Martin Luthers. Im Weltensturm möchte Erasmus Zuschauer bleiben. Doch darf man sich auf einen theoretischen Standpunkt zurückziehen, wo doch die Welt in Flammen steht? Fabrice Bollon stellt mit seiner zweiten Musiktheater-Uraufführung die brandaktuelle Frage, wann die Unparteilichkeit ihre Berechtigung verliert.

THE RAKE’S PROGRESS
Igor Strawinsky
Musikalische Leitung Ektoras Tartanis // Regie Eva-Maria Höckmayr
Premiere: Juli 2022 // Großes Haus

Tom Rakewell lebt, ohne auch nur irgendetwas vom Leben zu verstehen. Und gerade deshalb hält das Leben viele Freuden für ihn bereit. Doch irgendwo zwischen Kneipe, Spielhölle und Bordell verliert er seine Seele. Strawinsky vollzieht in neun musikalischen Bildern eine unerbittliche Studie über den Werdegang des kopflosen Wüstlings bis Tom am Ende eine einsam-richtige Entscheidung trifft, mit der er selbst den Teufel verblüfft.

 

WIEDERAUFNAHMEN


LE NOZZE DI FIGARO

Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung Ektoras Tartanis // Regie Joan Anton Rechi
Wieder ab Frühjahr 2022

„Das gesamte Ensemble dieser Aufführung ist absolut homogen. Zu den sängerisch großartigen Leistungen kommt eine enorme Spiellust, die ihresgleichen sucht. Diese perfekte Abstimmung mit der Regie, die nun in der Tat einen rasant tollen Tag auf die Bühne zaubert, sorgt mit dafür, dass das überdreht Komödiantische nicht zum Klamauk wird.“ (Bernd Künzig, SWR2, 10. Februar 2020)

DIDO UND AENEAS
Henry Purcell
Musikalische Leitung Ektoras Tartanis // Regie Tilman Knabe
Noch ohne Termin

Das ergreifende Lamento am Ende von Purcells Oper, das in einer niederdrückenden Abwärtslinie den Schmerz der Königin und Politikerin Dido über den Verlust alles Lebenswerten ohne Unterlass in den Gehörgang meißelt, ist nichts anderes als ein Denkmal. Ein musikalisches Denkmal für eine Frau, der bei Vergil nicht mehr als die Nebenrolle zugedacht war.

MR. EMMET TAKES A WALK
Peter Maxwell Davies
Musikalische Leitung Ektoras Tartanis // Regie Herbert Fritsch
Noch ohne Termin // Großes Haus

Mr. Emmet drängt ins Freie – denn nachzudenken hat er eine Menge. So viel und so durcheinander, dass man zunächst völlig im Dunkeln tappt, was ihn eigentlich umtreibt: ein Nervenbündel, das irrlichternd durch Parks, Cafés und Clubs auf der Suche nach einer mysteriösen Begegnung streift, doch eben auch ein durch und durch britischer Gentleman, der sich nicht in die Karten schauen lässt. Begegnungen gibt es viele – erträumte wie wirkliche –, bis Mr. Emmet schließlich auf den gesuchten Mr. Gabor trifft, mit dem er einen ((über-)lebens-)wichtigen Kontrakt auszuhandeln hat. Als Emmet unterzeichnet, verstehen wir: Dieser Spaziergang wird sein letzter sein.

 

SCHAUSPIEL

 

HANNIBAL
Dirk Laucke nach Motiven des Romans von Ödön von Horváth // Uraufführung
Regie Bojana Lazic
Premiere: September 2021 // Kleines Haus

Rico geht gerne zur Bundeswehr. Dort gerät er an Vorgesetzte und so genannte „Prepper“,
die unbenutzte Munition horten und sich auf einen „Tag X“ vorbereiten, an dem es gilt, das Vaterland nicht nur am Hindukusch zu verteidigen, sondern in Deutschland einen bewaffneten Umsturz vorzubereiten. Dirk Lauckes neues Stück folgt seinen Figuren in die Abgründe des rechtsextremen Netzwerks „Hannibal“ und seiner Protagonisten.

LISPLE … HIMMEL DER BEGEISTERUNG
Von und mit Hans Peter Litscher
Ab Oktober 2021 // Theatervorplatz

Der Spurensucher und Echosammler Hans Peter Litscher erzählt Lebensläufe, die er so detailliert dokumentiert, dass Geschichten zu Geschichte werden. Er führt die Zuschauer durch reale Räume, in denen er das dokumentarische Material – Artefakte, Schrift, Bild, Ton, Video – erläutert, um diese Biografie mit der Geschichte und realen Berühmtheiten zu verweben. Er begibt sich auf die Spuren eines gewissen Mutbrecht M.: Teilzeit-Tankwart, Nachtportier, Gasthörer bei Heidegger, begeisterter Skifahrer, Foto-Eisbär am Titisee und Intimus Luigi Nonos ...

Vor dem Theater wird die Berghütte Heideggers als begehbares Panoptikum nachgebaut; ebenso werden weitere Räumlichkeiten des Theaters und angrenzender Gebäude als Ausstellungsorte dienen.

ANNE-MARIE DIE SCHÖNHEIT
Yasmina Reza // Deutschsprachige Erstaufführung mit Robert Hunger-Bühler
Regie Peter Carp
Premiere: Oktober 2021 // Kleines Haus

„Auf der Bühne war ich manchmal Anne-Marie die Schönheit“ – im wirklichen Leben ist die alternde Schauspielerin nicht unbedingt mit Schönheit gesegnet. Ganz anders als ihre bewunderte Kollegin Gigi, die mittlerweile schon im ewigen Theaterhimmel ist. Alter und Vergänglichkeit sieht Anne-Marie mit kühlem Realismus, ihre Anfänge bei einer Provinzklitsche verklärt sie... Anne-Marie wird auf Wunsch von Yasmina Reza von einem Mann, dem Ausnahmeschauspieler Robert Hunger-Bühler, gespielt.

LEARNING FEMINISM FROM RWANDA
Flinn Works
Künstlerische Leitung Lisa & Sophia Stepf
Freiburg-Premiere: Oktober 2021 // Kleines Haus

In Ruanda sind 61% der Abgeordneten im Parlament weiblich. In Deutschland sind es nur 31% und das, bemerkt Angela Merkel, ist kein Ruhmesblatt. In LEARNING FEMINISM FROM RWANDA folgen fünf Performer_innen, getrieben von einem elektronischen Soundtrack, der Spur des ruandischen Fast-Track-Feminismus: durch glänzende Statistiken und gläserne Decken bis hinter die Kulissen zu der Frage, wer zu Hause eigentlich den Abwasch macht. Was kann Europa von Ruanda lernen?

PLATONOW
Anton Tschechow
Regie Peter Carp
Ab Oktober 2021 // Großes Haus

In einem heißen Sommer auf dem russischen Landgut der verwitweten Generalin Anna Petrowna schlägt eine illustre Gesellschaft aus Tschechows Figurenkosmos gemeinsam die Zeit tot. Alle kennen sich seit Ewigkeiten und sind finanziell oder emotional voneinander abhängig. – Nach seinem erfolgreichen ONKEL WANJA inszeniert Peter Carp Tschechows Erstlingswerk als Hommage an den großen russischen Dramatiker und Menschenschilderer.

DAS KALTE HERZ
Martyn Jaques nach Wilhelm Hauff // Uraufführung // 12+
Regie und Bühnenfassung Michael Schachermaier
Wieder ab Oktober 2021 // Großes Haus

Peter Munk lebt im Schwarzwald und ist Köhler: Die Arbeit ist hart, der Verdienst gering.
In seiner Not schließt er einen Pakt mit dem berüchtigten Holländermichel und tauscht sein Herz gegen einen Stein in seiner Brust. Sein sozialer Aufstieg geht rasant voran, doch der Preis dafür ist hoch ... Wilhelm Hauffs berühmtes Schwarzwaldmärchen, vertont von den Tiger Lillies und interpretiert von der Freiburger Kultband Exil46!

HEDDA GABLER
Henrik Ibsen
Regie Lydia Bunk
Premiere: Oktober 2021 // Kleines Haus

„Im bewegten Gesicht von Janna Horstmann spiegelt sich das ganze Ausdrucksrepertoire,
das in dieser einzigartigen Frauenrolle verborgen liegt: von anziehender Bosheit über hilfesuchende Verzweiflung bis zum ekstatischen Wahn. Vor allem aber lässt Bunk ihre Hauptdarstellerin wie selbstverständlich als kraftvoll Sinnliche auftreten.” (Simon Strauß, FAZ; anlässlich der Online-Premiere)

DIE SEUCHE
Mahin Sadri & Amir Reza Koohestani // Uraufführung
nach dem Roman DIE PEST von Albert Camus
Regie Amir Reza Koohestani
Ab Oktober 2021 // Kleines Haus

Ausmaß und Auswirkungen der Corona-Pandemie wären Anfang 2020 jedem von uns wie ein Science Fiction-Szenario vorgekommen. In den Mittelpunkt ihrer Neuinterpretation von Camus’ Roman stellen die iranische Autorin Mahin Sadri und der Regisseur Amir Reza Koohestani eine Gruppe höchst unterschiedlicher Charaktere, die wie in einem klassischen Western den gemeinsamen Kampf gegen die Seuche aufnehmen.

DAMASKUS 2045
Mohammad Al Attar // Deutschsprachige Erstaufführung
Regie Omar Abusaada
Premiere: November 2021 // Kleines Haus

Im Jahr 2045 ist Damaskus eine wirtschaftlich blühende und pulsierende Stadt, der Krieg scheint vergessen. Doch zwei aktuelle Vorkommnisse drohen nun den Frieden zu stören. Eine Kunstinstallation in einem Museum wird zum Ziel eines mysteriösen Sabotageakts. Gleichzeitig leiden zahlreiche Bürger_innen an qualvollen Albträumen, die Erinnerungen
an eine verdrängte Vergangenheit heraufbeschwören ...

ORPHEUS UND EURYDIKE
nach Vergil // Uraufführung
Regie Erna Ómarsdóttir
Konzeption Erna Ómarsdóttir, Gabriela Fridriksdóttir, Bjarni Jónsson
Bühne und Kostüme Gabriela Fridriksdóttir
Videodesign Valdimar Jóhannsson
Text und Übersetzung Bjarni Jónsson
Premiere Dezember 2021 // Kleines Haus

In dieser aufsehenerregenden, internationalen Kooperation interpretiert Islands erfolgreichste
Choreografin Erna Ómarsdóttir gemeinsam mit einem gemischten Ensemble aus Freiburger Schauspieler_innen und Opernsänger_innen sowie isländischen Tänzer_innen den antiken und in allen Sparten der Kunst vielfach zitierten Mythos von ORPHEUS UND EURYDIKE neu: Warum dreht Orpheus sich um? Und möchte Eurydike eigentlich zurück in die Oberwelt?

Eine Koproduktion mit der Iceland Dance Company, dem Nordwind Festival und Kampnagel Hamburg.

MEDEA
Simon Stone nach Euripides
Regie Kamile Gudmonaite
Premiere: Januar 2022 // Kleines Haus

Eine Ärztin hat ihrem Mann und Kollegen zwei Söhne geboren und ihre Karriere geopfert.
Nun verlässt er sie für die junge Tochter ihres gemeinsamen Chefs ... Mit archaischer Wucht verwandelt der Australier Simon Stone den MEDEA-Mythos von Euripides zu einer Geschichte von heute, die von der jungen litauischen Regisseurin Kamile Gudmonaite als spannender Krimi erzählt wird.

AM ENDE LICHT
Simon Stephens
Regie Peter Carp
Premiere: Februar 2022 // Kleines Haus

Was passiert in dem Moment, in dem man stirbt? Bleibt die Zeit stehen? Läuft sie schneller? Ist man den Menschen nah, die man liebt? Im selben Moment, in dem Christine eine Hirnblutung erleidet und ihr Körper auf dem Boden eines Supermarkts aufschlägt, sind die Leben ihrer Familie durch ein unsichtbares Netzwerk miteinander
verbunden …

DER TRAFIKANT
nach dem Roman von Robert Seethaler
Regie Eike Weinreich
Premiere: Februar 2022 // Großes Haus

Wien, 1937: Franz Huchel, ein 17-jähriger Bub vom Land, zieht vom idyllischen Attersee
in die Großstadt. Für ihn beginnt ein neues Leben als Lehrling in Otto Trsnjeks Tabaktrafik.
Dabei lernt er nicht nur den Stammkunden Sigmund Freud und seine erste Liebe kennen, sondern beginnt zu begreifen, welcher politische Wandel sich um ihn herum vollzieht. Im März 1938 wird Österreich ans Deutsche Reich „angeschlossen“ und Franz muss sehr schnell erwachsen werden ...

DER WEG ZURÜCK
Dennis Kelly
Regie Hanna Müller
Premiere: März 2022 // Kleines Haus

Das Leben, die Liebe, Elternschaft - und vielleicht, aber nicht zwingend, ein tragischer Schicksalsschlag ... Mehr braucht es manchmal nicht, um die viel zu komplexe Welt, in der wir leben und die Schattenseiten von Wissenschaft, Technologie und Fortschritt, zutiefst in Frage zu stellen. Wäre es nicht besser, wir würden uns schützen und zu einer deutlich einfacheren Lebensweise zurückkehren?

DRAUSSEN VOR DER TÜR
Wolfgang Borchert
Regie Stef Lernous
Premiere: April 2022 // Kleines Haus

Nach der großen Katastrophe: Beckmann kommt aus dem Krieg nach Hause und will sich in der Elbe ertränken. Doch der Fluss spuckt ihn wieder aus. Und Beckmann versucht, ins Leben zurückzufinden – trotz seiner Schuld und der Schuld der Anderen ... Stef Lernous inszeniert Borcherts pazifistischen Nachkriegsklassiker als surreales, atmosphärisches Traumspiel.

FAUST I + II
Johann Wolfgang von Goethe
Regie Krzysztof Garbaczewski
Premiere: April 2022 // Großes Haus

Auf der Suche nach Erkenntnis kennt der Gelehrte Faust keine Grenzen: Selbst ein Pakt mit dem Teufel erscheint als willkommenes Mittel. Der Startpunkt für eine Reise in menschliche Abgründe… Nach dem erfolgreichen Experiment FAUST II lässt Krzysztof Garbaczewski erneut Avatare und Schauspieler_innen aufeinandertreffen und inszeniert Fausts Sinnessuche zwischen Himmel und Hölle, Liebe und Tod, virtueller und realer Welt.

IDENTITTI
nach dem Roman von Mithu Sanyal
Regie Jessica Glause
Premiere: Juni 2022 // Kleines Haus

Skandal: Prof. Dr. Saraswati ist weiß! Die Star-Professorin der Postcolonial Studies hat sich als Person of Colour ausgegeben. Twitter tobt, Studierende demonstrieren, der Fall macht international Schlagzeilen, doch am härtesten trifft die Enthüllung Nivedita, auch bekannt als die Bloggerin Identitti. Lange Zeit verloren im deutsch-polnisch-indischen Identitätschaos, hatte sie in Saraswati eine Erlöserinnenfigur gefunden. Egal ob ein Fall von kultureller Aneignung, transrace oder white guilt – Nivedita will verstehen warum ...

DIE TRAUMFABRIK
geheimagentur
Juni 2022 // Stadtraum und Theater Freiburg

Von was träumst Du? Nachts, oder überhaupt. Und von was träumt Freiburg? Komm in die Traumfabrik, erzähl uns Deine Träume, und wir machen einen Film daraus. Alptraum, Wunschtraum, Tagtraum – wir verfilmen alles. Mit Dir in der Hauptrolle. Und dann treffen wir uns alle zur Premiere, zum großen Dream-In, und fragen uns: Können wir kollektiv träumen? Und wenn ja: was? Das Hamburger Performance-Kollektiv geheimagentur bringt Ihre Träume ins Kino!

DIE EHEMALIGEN
die methusalems // Uraufführung
Regie Veit Arlt
Noch ohne Termin und Ort

Zwischen 1940 und 1978 waren tausende Kinder im Waisenhaus Günterstal untergebracht.
Viele haben das Erlebte zeitlebens mit sich herumgetragen, ohne je darüber zu sprechen.
Nun betreten zehn ehemalige Heimkinder gemeinsam mit den methusalems die Bühne, um verspätete Freundschaften einzugehen und einem Stück Freiburger Stadtgeschichte nachzuspüren.

In Kooperation mit der Waisenhausstiftung Freiburg.

LEARNING FEMALE LEADERSHIP
Flinn Works // Uraufführung
Regie Sophia Stepf
Noch ohne Termin und Ort

Niemand hat die Corona-Krise so gut bewältigt wie die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. In Indien regiert die 21-jährige marxistische Studentin Arya Rajendran als Bürgermeisterin eine Millionenstadt. Seit 2017 führt Katrín Jakobsdóttir Island und hat den Gender Pay Gap eliminiert. Was macht die jungen, brillanten „female leaders“ des Jahres 2021 und der Zukunft aus?

 

TANZ

BYGONES (2019)*
Out Innerspace Dance Theatre (Kanada, Vancouver)
Fokus Kanada*
Oktober 2021 // Großes Haus

Für das seit zehn Jahren bestehende Out Innerspace Dance Theatre ist BYGONES (englisch für Vergangenes) der Anlass zu einem sich fortwährend weiterentwickelnden, episodenhaften Tanzstück. Die Tänzer_innen bewegen sich zwischen Licht und Schatten und erzeugen somit Illusionen und Zwischenwelten. In diesem Dazwischen treffen sie auf die verschiedensten Figuren und Charaktere und deren Geschichten. Eine Auseinandersetzung beginnt und am Ende zeigt BYGONES, wie wir von den Dingen, die wir überwinden, geformt werden und wie etwas Herausforderndes zu etwas Schönem führen kann.

SAUDADE (2017)*
Joshua Beamish/MOVETHECOMPANY (Kanada, Vancouver) 
Deutschlandpremiere // Koproduktion // Fokus Kanada*
Oktober 2021 // Großes Haus

SAUDADE, portugiesisch für Sehnsucht, erforscht Verlust, Erinnerung und dieses vage, ständige Verlangen nach einer Realität, die es nicht gibt und wahrscheinlich auch nicht geben kann. Es ist die Liebe, die bleibt, nachdem jemand gegangen ist. Ein tiefer, emotionaler und melancholischer Zustand, oft mit dem verdrängten Wissen, dass das Objekt der Sehnsucht vielleicht nie wiederkehren wird. Sechs männliche Tänzer verschmelzen in SAUDADE elegante und prägnante Ballettbewegungen und Techniken mit der Dynamik des zeitgenössischen Tanzes. Begleitet von der Musik der isländischen Cellistin Hildur Gudnadottir beschwören sie flüchtige Intimitäten in einer Reihe von geisterhaften Solos, Duetten und Gruppenpassagen herauf.

MASCARADES (2020)
Betty Tchomanga (Frankreich)
Deutschlandpremiere
November 2021 // Kleines Haus

Die Meerjungfrau gilt als verführerische, kraftvolle und auch gefährliche Figur, das afrikanische Pendant ist Mami Wata. Sie ist eine Göttin des Wassers, eine Gestalt aus den Tiefen der Nacht, der Macht und der Sexualität. Auf der Bühne sehen wir die französische Tänzerin und Choreografin Betty Tchomanga. Sie springt kontinuierlich und erörtert so die Tiefen dieser mystischen und mythischen Figur. Die Bewegung ist ihr Schutz und ihre Freiheit zugleich, die schwarze Bemalung auf Hals, Armen und Handrücken ihre Maske. Und die intensive Musik ihr Begleiter in dieser eindrucksvollen Soloperformance.

THROUGH THE GRAPEVINE (2020)
Alexander Vantournhout (Belgien)
Koproduktion
Dezember 2021 // Kleines Haus

Alexander Vantournhout hat großes Interesse am menschlichen Körper. Für seine neue Arbeit erforscht er mit dem Tänzer Axel Guérin die strenge Form des Pas de deux, also den Paartanz schlechthin. Grob betrachtet ähneln sich die Körper der beiden sehr. Durch vergleichende Bewegungen und Berührungen offenbart sich allerdings die Individualität des jeweils anderen Körpers. Mit humoristischer und akrobatisch-zirzensischer Präzision wird hier die Schönheit der Anders- und Einzigartigkeit zelebriert.

JOY, ENJOY JOY (2021)
Ann Van den Broek / WArd/waRD (Belgien/Niederlande)
Deutschlandpremiere // Koproduktion
Januar 2022 // Großes Haus

Ann Van den Broek guckt gerne tief ins Innere des Menschen. In ihrer neuen Arbeit JOY, ENJOY JOY beschäftigt sie sich mit der Freude und will herausfinden, welche Form, Farbe und Klang diese große Emotion wohl erhalten wird. Die Choreografin präsentierte zuletzt im Januar 2020 die Deutschlandpremiere ihres interdisziplinären Bühnenstücks MEMORY LOSS am Theater Freiburg. Darin beschäftigte sie sich mit Gedächtnisverlust und Demenz und verzauberte die ganze Stadt mit ihrer profunden und sensiblen Herangehensweise.

NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021)
Radhouane El Meddeb & Malek Sebaï (Tunesien/Frankreich)
Deutschlandpremiere // Koproduktion
Februar 2022 // Kleines Haus

Die Schauspielerin und Sängerin Habiba M’sika hat in den 1920er Jahren in Tunesien die sozialen Konventionen durcheinandergebracht und künstlerische Genres aufgemischt. Ihr Wagemut, ihr Engagement gegen die französischen Kolonialisten, ihre Leidenschaft für die Bühne sowie ihr eigenes tragisches Schicksal machten sie zur Legende. Was ein Jahrhundert später von dieser Ikone bleibt wollen Radhouane el Meddeb und die Tänzerin Malek Sebaï mithilfe des Tanzes heraufbeschwören. Dieses Solo wird das Spannungsfeld zwischen den spezifischen Codes und Regeln des arabischen Kulturraums gegenüber dem künstlerischen Freiraum des Westens erkunden.

GLOTTIS (2020)
Flora Détraz / Cie PLI (Frankreich/Portugal)
Deutschlandpremiere // Koproduktion
März 2022 // Kleines Haus

Drei Performer_innen stehen ganz im Dunkeln auf der Bühne. Ihre Augen sind geschlossen, doch auf ihre Lider sind durchdringende, geöffnete Augen gemalt. Sie machen Geräusche, kommunizieren über seltsame Töne und bewegen sich ganz zaghaft fort. Die französische Tänzerin und Choreografin Flora Détraz erforscht in ihrer neuesten Arbeit die Stimme. Wie sich diese mit unsichtbaren und fantastischen Wesen verbindet und wie sie innerhalb des Körpers mit unserem Unbewussten und unserer Vorstellungskraft kommuniziert. Flora Détraz war bereits im Dezember 2019 mit ihrem fabelhaften Frauenquartett MUYTE MAKER zu Gast in Freiburg und präsentiert mit GLOTTIS nun eine Art okkultes Tanzkonzert. 

FÚRIA (2018)
Lia Rodrigues (Brasilien)
Koproduktion
April 2022 // Kleines Haus

Lia Rodrigues ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen des zeitgenössischen Tanzes in Brasilien und wurde von der Zeitschrift tanz zur Choreografin des Jahres 2019 gewählt. Von Anfang an verband Lia Rodrigues ihre künstlerische Arbeit mit sozialem Engagement und verlegte 2004 sogar ihren Arbeitsmittelpunkt in die Favela da Maré, einem Stadtteil im Norden von Rio de Janeiro. Dort eröffnete sie zudem ein Kulturzentrum sowie eine Tanzschule. Ihr durchdringendes Tanzstück FÚRIA handelt von Wut, Macht und den Gefällen in der Gesellschaft. FÚRIA beschäftigt sich in kraftvollen Bildern mit Kolonialismus, Sklavenhandel und der generellen Unterdrückung von Menschen; weswegen sich die Tänzer_innen auf der Bühne aus Müllbergen befreien, einander aufhelfen oder zu behindern versuchen.

REVISOR (2019)
Kidd Pivot / Crystal Pite (Kanada, Vancouver)
Deutschlandpremiere // Fokus Kanada*
Mai 2022 // Großes Haus // Mit deutschen Übertiteln

Die neue Arbeit REVISOR der weltweit gefeierten und gefragten Choreografin Crystal Pite hat eine ganz besondere Form: Tanz, Komik und Theatertext verschmelzen zu einem großen Ganzen. Die Komödie DER REVISOR des russischen Autors Nikolai Gogol von 1836 handelt von Täuschung, Korruption und Lügen in einer unanständig-unmoralischen Gesellschaft. Der musikalisch und bis ins kleinste Detail durchgetaktete choreografische Umgang mit diesem Text ist humorvoll, überspitzt und durchweg sarkastisch. Die ausgezeichneten Tänzer_innen finden spezielle Bewegungen für jeden einzelnen Charakter und übertreiben diese maßlos, imitieren dabei lippensynchron vom Band den Text und führen somit die ohnehin schon grotesken Figuren ad absurdum. 

JOY OF LIFE (2021)
Ersan Mondtag (Deutschland)
Koproduktion
Juni 2022 // Großes Haus

Der Berliner Regisseur Ersan Mondtag entwickelt gemeinsam mit sieben Tänzer_innen und einem Schauspieler sein erstes Tanzstück. In seiner Choreografie will Mondtag eine Welt nach dem Ausbruch aus den beklemmenden Familienverhältnissen, den Routinen und Zwängen des Alltags, der Gleichschaltung und Manipulation zeigen. Das Stück stellt die Schicksale von Kindern gegenüber und erzählt von ihren Aufständen und Schiffbrüchen. Es entsteht das Panorama einer Zeit im Umbruch, in der Kinder sich auf die Wissenschaft und das geltende Recht berufen, um ihr Überleben zu sichern

NO-MAD(E) (2019)
Zarino Vanna (Frankreich/Kambodscha)
Deutschlandpremiere // Koproduktion
Juli 2022 // Theatervorplatz 

Für den französisch-kambodschanischen Tänzer und Choreografen Marino Vanna ist das Tanzen die Existenzgrundlage. In seinem ersten Solo NO-MAD(E) fragt er nach Identitäts- und Entfremdungsprozessen, und danach, wie wir uns in einer polykulturellen Gesellschaft verankern. Marino Vanna lädt zu einer choreografischen Mischung aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz ein und erzählt mit unglaublicher Leichtigkeit, voll sprühender Energie und körperlich-eindrücklicher Ausdauer vom allgegenwärtigen Bedürfnis, sich täglich weiter zu bewegen und die globalisierte Welt neu zu entdecken. Immer mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für sich selbst und die Mitmenschen zu entwickeln.

*Der Programmfokus Kanada ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020/21. Er wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts und die Regierung von Kanada.

LAUFENDE KOPRODUKTIONEN

Als Teil einer starken internationalen Tanzszene ist der Tanz am Theater Freiburg Koproduktionspartner neuer, zeitgenössischer Tanzkreationen. Viele dieser Choreografien sind in Freiburg zu Gast und feiern hier ihre Deutschland-Premiere. In der Spielzeit 2021/2022 werden zusätzlich acht Produktionen international renommierter Choreograf_innen vom Theater Freiburg koproduziert, hier in alphabetischer Listung:

A DIVIDE COMEDY (AT, 2021)
Florentina Holzinger (Deutschland)
Eine Koproduktion von Ruhrtriennale (DE), Staatstheater Kassel (DE), Tanzquartier Wien (AT), Theater Freiburg (DE) und deSingel (BE).
Uraufführung: Do, 19.08.2021 // Ruhrtriennale, Kraftzentrale Duisburg

BATE FADO (2021)
Lander & Patrick (Portugal/Brasilien)
Eine Produktion von Festival DDD, Porto (PT), Espaço do Tempo (PT), São Luiz Teatro Municipal (PT), Theater Freiburg (DE), Estúdios Victor Córdon, OPART (PT).
Uraufführung: Fr, 09.04.2021 // Gil Vicente Academic Theater in Coimbra (PT)

QUASAR (AT, 2022)
Moritz Ostruschnjak (Deutschland)
Uraufführung: Januar (tbc) 2022 //München

INSCHRIFT/INSCRIPTION (2021)
Alexander Vantournhout (Belgien)
Uraufführung: Mi, 03.11.2021 // CENTQUATRE Paris

FITRY (2021)
Serge Aimé Coulibaly (Burkina Faso/Belgien)
Eine Produktion von Faso Danse Théâtre et Le Tarmac, Scène internationale francophone in Koproduktion mit Ankata, Burkina Faso, Theater Freiburg.
Uraufführung: Di, 20.04.2021 // Théâtre National Wallonie-Bruxelles

CREATION 2022
Compagnie Nacera Belaza (Frankreich)
Eine Produktion von Compagnie Nacera Belaza in Koproduktion mit Festival Montpellier Danse, MC93 - Maison de la Culture de Seine Saint-Denis, deSingel, Campus International des Arts Points-communs, nouvelle scène nationale de Cergy / Val d’Oise, Theater Freiburg.
Uraufführung: Juni 2022 // Festival Montpellier Danse

GOOTOPIA 2021
Doris Uhlich (Österreich)
Eine Koproduktion der Dampfzentrale (CH), Theater Freiburg.
Uraufführung: Fr, 15.10.2021 // Tanzquartier Wien Halle G

CREATION 2022
Noé Soulier (Frankreich)
Uraufführung:Juni 2022 // Festival Montpellier Danse

 

JUNGES THEATER

Z0CK3N
Eine Theaterquest
Regie: Sascha Flocken
ab Oktober 2021 // Werkraum

Eine Bühnenmission, die durch analoge und digitale Spielwelten führt, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir so gerne spielen.

LIRUM LARUM LESEFEST
28. Freiburger Kinderliteraturfestival vom 03. bis 10.10.2021
So, 10.10.2021 // Großes Haus

Der Lesedachs hat wieder tolle Lesegäste nach Freiburg eingeladen, die stadtweit aus ihren frisch erschienenen Werken vorlesen – und das Finale findet natürlich auch in diesem Jahr wieder im Theater Freiburg statt.

Kooperation mit dem Kulturamt Freiburg und dem Literaturhaus Freiburg

WIE DER WAHNSINN MIR DIE WELT ERKLÄRTE
nach dem Roman von Dita Zipfel
Bühnenfassung von Benedikt Grubel und Michael Kaiser // 12+
Regie: Benedikt Grubel
ab Oktober 2021 // Werkraum

Bühnenadaption des Romans von Dita Zipfel, der 2020 den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen hat. In der Jurybegründung heißt es: „Lädt ein zum Nachdenken über scheinbare Verrücktheiten und Anderssein, ganz ohne moralischen Zeigefinger, dafür aber mit humorvoller Gelassenheit.“

PIPPI LANGSTRUMPF
Kinderstück von Astrid Lindgren in einer Bearbeitung von Christian Schönfelder mit Musik von Magdalena Ganter und Simon Steger // 5+
Regie: Miriam Götz
Premiere: November 2021 // Großes Haus

Nach der Online-Premiere im März 2020 entert Pippi Langstrumpf, das mutigste und stärkste Mädchen der Welt, nun endlich die große Bühne des Freiburger Theaters!

DRACULA
Bram Stokers legendärem Vampir auf der Spur // für alle Unerschrockenen ab 12 Jahren und Erwachsene
Text, Regie und Performance: Gesa Bering, Benedikt Grubel, Michael Kaiser, Jan Paul Werge
ab Dezember 2021 // Werkraum

Die Wiederkehr eines Wiederkehrers: Ein Theaterabend über Einsamkeit, Unsterblichkeit und Freundschaft – und die Frage, warum wir uns so gerne gruseln.

ADVENTSSINGEN
Musikalisches Einstimmen auf die Weihnachtszeit // 4+
Mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg
November und Dezember 2021 // Winterer-Foyer

Musik, Geschichten, das weihnachtlich-geschmückte Winterer-Foyer und unsere liebsten Weihnachtslieder – an drei Adventssonntagen laden wir Sie mit Ihrer ganzen Familie ins Theater ein.

TANTE GLÖCKCHENS WEIHNACHTSZAUBER
Weihnachtliches Familienkonzert // 4+
Mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg
Dezember 2021 // Großes Haus

Tante Glöckchen liebt Weihnachten. Und Musik. Denn Weihnachten ohne Musik wäre ja wie Zimtsterne ohne Zimt! Auch in diesem Jahr hat sich Tante Glöckchen ein ganz besonderes und interaktives Konzertprogramm ausgedacht – Weihnachtsstimmung und Überraschungen garantiert!

FRANKENSTEIN
Ein zum Leben erwachter Albtraum nach Mary Shelley // Uraufführung // 14+
Text und Regie: Gesa Bering, Benedikt Grubel, Michael Kaiser
Uraufführung: Februar 2022 // Werkraum

Ausgehend von Mary Shelleys Roman begibt sich das Team von DIE VERWANDLUNG und DRACULA auf eine unheilvolle Expedition an den Rand menschlicher Abgründe und Fantasien.

DIE NACHT, ALS LU VOM HIMMEL FIEL
Ein mitreißendes, komisches und gruseliges Figurentheaterstück // Uraufführung // 8+
Koproduktion mit Theater TIER
Text und Regie: Mia Grau  
Uraufführung: März 2022 // Kammerbühne

Der Mond ist auf die Erde gefallen – direkt in Martas Zimmer. Der Mond ist ein Mädchen und heißt Lu. Und mit Lu begibt sich Marta auf einen aufregenden Ausflug in den nachtdunklen Wald …

THE 3RD BOX
Männlich, weiblich, divers – und nun? Ein Tanzstück über Möglichkeiten // Uraufführung
Regie und Choreografie: Monica Gillette, Gary Joplin
Uraufführung: April 2022 // Werkraum

THE 3RD BOX ist ein partizipatives Tanzstück, in dem junge Menschen alte Rollenbilder hinterfragen und Visionen zu den Themen Geschlechtsidentität und queerness entwickeln. Denn: Die Zukunft ist vielfältig!

DER TOD UND DAS MÄDCHEN
Ein Tanz Macabre mit der Musik von Franz Schubert // Uraufführung
Choreografie: Graham Smith
Premiere
: Juni 2022 // Großes Haus

Ein Mehrgenerationen-Ensemble untersucht die eigene Vergänglichkeit und beschäftigt sich mit der Sehnsucht nach Kontakt und Gemeinschaft in Zeiten von Abstand und Isolation.

PARZIVAL: GAME ON
Ein VR-Choreografie zwischen Schwarzwald und Heiligem Land // Uraufführung
Künstlerischer Leitung: Graham Smith, Ruby Edelman / Ofra Idel, Daniel Fetzner
Premiere: Frühsommer 2022 // Online

Zehn Jahre nach dem partizipativen Tanzprojekt PARZIVAL treffen sich die Mitglieder des Ensembles, die aus Freiburg und Jerusalem stammten, wieder und analysieren eine Gegenwart, die 2012 noch Zukunft war.

In Zusammenarbeit mit Machol Shalem Dance House Jerusalem und dem Labor für Medienökologie und Künstlerische Forschung der Hochschule Offenburg

RENT
Musical von Jonathan Larson
Regie: Gary Joplin // Musikalische Leitung: Nikolaus Reinke
Premiere: Juni 2022 // Kleines Haus

Im unserem neuen Musical-Vorhaben mit jungen Erwachsenen geht es um eine Gruppe Freunde, die ihr Leben im Angesicht der Bedrohung durch das HI-Virus in den 1990ern zu meistern versuchen.

WAS WIR HÖRTEN, ALS WIR WURDEN, WER WIR SIND
Eine Mehrgenerationen-Revue
Regie: Inda Buschmann
Uraufführung: Juni 2022 // Werkraum

Regisseurin Inda Buschmann und Autorin Hannah Schopf gehen in einer Stückentwicklung mit Freiburger_innen der Frage nach, wie sich Biografien über den Soundtrack erzählen lassen, der Menschen unterschiedlichen Alters auf ihren Lebenswegen begleitet hat.

POWERGIRLS
Ein Pre-Enactment einer Machtübernahme // Uraufführung
Künstlerische Leitung: Kate Harmann, Maria Pires, Graham Smith
Premiere: Juli 2022 // Online

Fünfzehn junge Frauen tanzen ihren Weg vom Mädchen zur Frau und werfen dabei alle Konventionen über Bord. Denn: Die Zukunft ist weiblich!

KONZERTE FÜR EIN JUNGES PUBLIKUM

Ohren auf und zugehört! Zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg kann man Musik neu entdecken und hautnah miterleben: Bei den BABYKONZERTEN (0-2 J.) dürfen sich Babys und ihre Eltern von den abwechslungsreichen und bunten Programmen in kammermusikalischer Besetzung verzaubern lassen.

Im Rahmen der SPATZENKONZERTE (3-6 J.) haben alle Spatzen die Möglichkeit, selbst Teil des Konzerts zu werden, indem sie mit den Vögeln um die Wette trällern.

Unsere KINDERKONZERTE (6-12 J.) möchten alle Zuhörer mit in die Welt der Musik nehmen und gemeinsam in Klangwelten eintauchen, in denen jeder Ton zu einer neuen Geschichte wird.
Und natürlich dürfen die FAMILIENKONZERTE nicht fehlen, in denen Musik erlebbar gemacht wird und alle zusammen auf eine Entdeckungsreise gehen. Eine dieser Reisen wird im Sommer 2022 zum Kindermusikfest KLONG (6-12 J.) führen. 

MITMACHEN!

Die Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche selbst auf der Bühne stehen, sind das Herz des Jungen Theaters Freiburg. Die Pandemie hat diesen Teil unserer Arbeit massiv erschwert. Wir hoffen, dass wir bald wieder mit Freiburger_innen jeden Alters vor Ort arbeiten können.
Neben unseren festen Gruppen wie dem HEIM UND FLUCHT ORCHESTER sollen bei folgenden Produktionen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Mehrgenerationen-Ensembles auf und hinter der Bühne beteiligt sein:

FRANKENSTEIN
THE 3RD BOX
D
ER TOD UND DAS MÄDCHEN
PARZIVAL: GAME ON
RENT
WAS WIR HÖRTEN, ALS WIR WURDEN, WER WIR SIND
POWERGIRLS

Ausführliche Informationen gibt es auf der Website des Jungen Theaters unter www.theaterlabor.net

 

Philharmonisches Orchester Freiburg

 

Sinfoniekonzerte

Auch in der Spielzeit 2021/22 wird das Philharmonische Orchester Freiburg wieder acht Sinfoniekonzerte spielen - so es die Pandemie zulässt.

Besonders mit Solistinnen und Solisten, sowie Dirigenten, deren Konzerte auf Grund der Pandemie nicht stattfinden konnten, sind wir im Gespräch, um Nachholtermine zu finden, so unter anderem mit dem Pianisten Igor Kamenz, dem Cellisten Johannes Moser, dem Kontrabassisten Dominik Wagner oder den Dirigenten Simon Gaudenz und Domonkos Héja. Weitere renommierte Gäste werden die Harfenistin Anneleen Lenearts oder die Flötistin Magali Mosnier sein.

Neben GMD Fabrice Bollon, werden der 1. Kapellmeister Ektoras Tartanis sowie sein Vorgänger auf dieser Position Daniel Carter, der inzwischen GMD in Coburg ist, am Pult des Philharmonischen Orchesters zu erleben sein.

  1. Sinfoniekonzert
    Di., 23.11.2021/
  2. Sinfoniekonzert
    Di., 14.12.2021
  3. Sinfoniekonzert
    Di., 08.02.2022
  4. Sinfoniekonzert
    Di., 08.03.2022
  5. Sinfoniekonzert
    Di., 12.04.2022
  6. Sinfoniekonzert
    Di., 03.05.2022
  7. Sinfoniekonzert
    Di., 31.05.2022
  8. Sinfoniekonzert
    Di., 12.07.2022

KAMMERKONZERTE

Die Programmierung der Kammerkonzerte für die kommende Spielzeit 21/22 konnte pandemiebedingt zu diesem Zeitpunkt (April 2021) noch nicht finalisiert werden. In Planung sind wie für die vergangenen Spielzeiten acht Kammerkonzerte mit unterschiedlicher Besetzung und vielseitigem Programm, die über die gesamte Spielzeit verteilt stattfinden.

WEITERE KONZERTE

WEIHNACHTSKONZERT
Dirigent Ektoras Tartanis
Dezember 2021 // 19:30 Uhr // Großes Haus

Stimmen Sie sich am Vorabend des Heiligen Abend mit dem Philharmonischen Orchester auf das bevorstehende Fest ein. Mit einem vielseitigen Programm, stimmungsvollen Texten und weihnachtlicher Atmosphäre lassen Sie die vorweihnachtliche Betriebsamkeit und den Alltag hinter sich.

NEUJAHRSKONZERT
Solist_innen Cecile Verny (Gesang), Johannes Maikranz (Gitarre)
Dirigent Fabrice Bollon
Sa, 01.01.2022 // Konzerthaus Freiburg

Cecil Verny, die Kulturbotschafterin Freiburgs, ist Jazz- und Chansonsängerin und Kosmopolitin. Mit ihrem Programm für das Neujahrskonzert möchte sie gerade zu Beginn des Neuen Jahres ein Zeichen dafür setzen, dass es trotz allem weitergeht. Ausgewählte Jazz Standards, französische Chansons bis hin zu Bossa Novas sowie einige Lieder ihres Duett-Programms mit dem Gitarristen Johannes Maikranz wurden eigens von diesem für das Philharmonische Orchester Freiburg bearbeitet und sind ein „Dankeschön“ an Vernys deutsches Publikum, für das sie seit 30 Jahren singt.

STUMMFILMKONZERT: Modern Times
Dirigent Günter A. Buchwald
Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg
Februar 2022 // Großes Haus

Stummfilmkonzert mit Charlie Chaplins Klassiker aus dem Jahr 1936, berühmt geworden durch die Hauptfigur. Mit einem Resümee der Anmut, Artistik und Pantomime tritt Chaplins Tramp in diesem Film von der Leinwand ab: der Tramp und die junge Frau auf dem gemeinsamen Weg zum Horizont. Kein Schlussbild der Filmgeschichte ist populärer geworden.

FILMMUSIKKONZERT
April 2022 // Großes Haus
Was wären die laufenden Bilder auf der Leinwand ohne Musik? Filmmusik kommentiert Hintergründe, verstärkt eine Handlung oder eine Atmosphäre. Hört man Filmmusik ohne den Film, für den sie geschrieben wurde, weckt das beim Zuhören oft die eigene Kreativität. Das Publikum

 

Planungsstand der vorangegangenen Produktionen, Teams und Daten: 11.05.2021