• Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

    Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

8. Sinfoniekonzert

Diese Veranstaltung muss aufgrund der städtischen Verordnung zum Corona-Virus leider entfallen. // Konzerthaus

Zoltán Kodály schloss sein Studium an der Musikakademie in Budapest 1906 mit einem Orchesterwerk ab, das er schlicht SOMMERABEND überschrieb. Mehr als 20 Jahre später überarbeitete er auf Drängen des Dirigenten Arturo Toscanini sein Jugendwerk – und Toscanini war es auch, der die umjubelte erste Aufführung der neuen Fassung 1930 in New York dirigierte. Die farbenreiche Komposition spürt den Eindrücken herrlicher Sommerabende „auf frischgeschnittenen Kornfeldern und am Wellenspiel der Adria“ (Kodály) nach.
Mit einer mächtigen Geste eröffnet Beethovens 5. Klavierkonzert – und macht sogleich deutlich, dass es sich bei diesem Werk um ein Virtuosenkonzert von bis dahin unbekannten Dimensionen handelt: Der erste Satz des 1809 vollendeten Konzert übertrifft sogar den Eröffnungssatz der 9. Sinfonie an Länge. Seinem Solisten verlangt dieses Konzert aber nicht nur höchste Virtuosität ab, sondern auch größte Ausdrucksfähigkeit, zumal im innig glühenden mittleren Satz.
Welchen Durchbruch Schumanns 1. Sinfonie für den Komponisten bedeutete, lässt sich an wenigen Zahlen ablesen: In den 1830er Jahren hatte er sich mehrfach an der Komposition sinfonischer Werke versucht, die er aber immer wieder unvollendet beiseite legte. Seine 1. Sinfonie skizzierte Schumann dann in einem wahren Schaffensrausch im Januar 1841 innerhalb von nur vier Tagen. Die gefeierte Uraufführung des frühlingshaft-frischen Werks unter Felix
Mendelssohn Bartholdy zwei Monate später machte Schumann schlagartig zu einem der bekanntesten Sinfoniker im deutschsprachigen Raum.

Hinweis: Seit Januar 2020 ist die Konzerthausgarage nicht mehr besetzt. Weiter gibt es ab sofort nicht mehr die Möglichkeit, den Konzerttarif vorab zu bezahlen. Alle wichtigen Neuerungen finden Sie HIER zusammengefasst.

Zoltán Kodály schloss sein Studium an der Musikakademie in Budapest 1906 mit einem Orchesterwerk ab, das er schlicht SOMMERABEND überschrieb. Mehr als 20 Jahre später überarbeitete er auf Drängen des Dirigenten Arturo Toscanini sein Jugendwerk – und Toscanini war es auch, der die umjubelte erste Aufführung der neuen Fassung 1930 in New York dirigierte. Die farbenreiche Komposition spürt den Eindrücken herrlicher Sommerabende „auf frischgeschnittenen Kornfeldern und am Wellenspiel der Adria“ (Kodály) nach.
Mit einer mächtigen Geste eröffnet Beethovens 5. Klavierkonzert – und macht sogleich deutlich, dass es sich bei diesem Werk um ein Virtuosenkonzert von bis dahin unbekannten Dimensionen handelt: Der erste Satz des 1809 vollendeten Konzert übertrifft sogar den Eröffnungssatz der 9. Sinfonie an Länge. Seinem Solisten verlangt dieses Konzert aber nicht nur höchste Virtuosität ab, sondern auch größte Ausdrucksfähigkeit, zumal im innig glühenden mittleren Satz.
Welchen Durchbruch Schumanns