• ELEKTRA // Laura Palacios // 2020 // Britt Schilling

    ELEKTRA //

    Laura Palacios //

  • ELEKTRA // Laura Palacios // 2020 // Britt Schilling

    ELEKTRA //

    Laura Palacios //

  • ELEKTRA // Laura Palacios / Tim Al-Windawe // 2020 // Britt Schilling

    ELEKTRA //

    Laura Palacios / Tim Al-Windawe //

  • ELEKTRA // Victor Calero / Anja Schweitzer // 2020 // Britt Schilling

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    Victor Calero / Anja Schweitzer //

  • ELEKTRA // Anja Schweitzer // 2020 // Britt Schilling

    ELEKTRA //

    Anja Schweitzer //

  • ELEKTRA // Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Stefanie Mrachacz //

  • ELEKTRA // Martin Müller-Reisinger // 2020 // Britt Schilling

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    Martin Müller-Reisinger //

  • ELEKTRA // Laura Palacios / Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Laura Palacios / Stefanie Mrachacz //

  • ELEKTRA // Laura Palacios / Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Laura Palacios / Stefanie Mrachacz //

  • ELEKTRA // Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Stefanie Mrachacz //

  • ELEKTRA // Tim Al-Windawe / Laura Palacios // 2020 // Britt Schilling

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    Tim Al-Windawe / Laura Palacios //

  • ELEKTRA // Laura Palacios / Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Laura Palacios / Stefanie Mrachacz //

  • ELEKTRA // Laura Palacios / Anja Schweitzer // 2020 // Britt Schilling

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    Laura Palacios / Anja Schweitzer //

  • ELEKTRA // Tim Al-Windawe / Im Hintergrund: Stefanie Mrachacz // 2020 // Britt Schilling

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    Tim Al-Windawe / Im Hintergrund: Stefanie Mrachacz //

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Elektra

Diese Veranstaltung muss aufgrund der städtischen Verordnung zum Corona-Virus leider entfallen. // Kleines Haus

Elektra, Königstochter am mykenischen Hof, kann nicht vergessen. Wütend und trauernd sinnt sie auf Rache für ihren ermordeten Vater Agamemnon. Die Mörderin ist ihre eigene Mutter Klytaimestra, die gemeinsam mit ihrem Geliebten Aigisthos den frisch aus dem Trojanischen Krieg heimgekehrten Ehegatten kaltblütig erschlug: eine Vergeltungstat für die Ermordung ihrer gemeinsamen Tochter Iphigenie, die Agamemnon für das Kriegsglück der Griechen den Göttern opferte. Während Klytaimestra mit ihrem neuen Mann vergnügt Bett und Thron teilt, steht Elektra vor den Palastmauern und fordert lautstark Rache und Gerechtigkeit ein. Doch was bedeutet Gerechtigkeit? Nach Elektra kann nur eine Bluttat das Gleichgewicht wiederherstellen, gemäß dem alttestamentarischen Prinzip „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Ihre Schwester Chrysothemis hingegen ist bereit zu verzeihen und fordert Vergessen. Sie möchte aus der atridischen Familienhölle entkommen und einen Neuanfang wagen. Gibt es einen Ausweg aus Gewaltspiralen und wie könnte dieser aussehen? Drei Frauen und ihre unterschiedlichen Weltanschauungen und Verhaltensmuster stehen im Zentrum der Tragödie.

Mit ELEKTRA gibt die junge polnische Regisseurin Małgorzata Warsicka ihr Regiedebut in Deutschland. In Polen hat sie sich bereits einen Namen gemacht mit unkonventionellen musikalischen Interpretationen klassischer Texte: Zusammen mit dem Komponisten Karol Nepelski adaptierte sie beispielsweise das Versepos BENIOWSKI des polnischen Romantikers und Nationaldichters Juliusz Słowacki über einen berühmten Abenteurer des 18. Jahrhunderts unter Verwendung des originalen Textes als schillerndes und packendes Pop-Musical. Das Erfolgsduo Warsicka und Nepelski arbeiten auch am Theater Freiburg zusammen und inszenieren den antiken Mythos ELEKTRA als aufregendes zeitgenössisches Musiktheater.

Elektra, Königstochter am mykenischen Hof, kann nicht vergessen. Wütend und trauernd sinnt sie auf Rache für ihren ermordeten Vater Agamemnon. Die Mörderin ist ihre eigene Mutter Klytaimestra, die gemeinsam mit ihrem Geliebten Aigisthos den frisch aus dem Trojanischen Krieg heimgekehrten Ehegatten kaltblütig erschlug: eine Vergeltungstat für die Ermordung ihrer gemeinsamen Tochter Iphigenie, die Agamemnon für das Kriegsglück der Griechen den Göttern opferte. Während Klytaimestra mit ihrem neuen Mann vergnügt Bett und Thron teilt, steht Elektra vor den Palastmauern und fordert lautstark Rache und Gerechtigkeit ein. Doch was bedeutet Gerechtigkeit? Nach Elektra kann nur eine Bluttat das Gleichgewicht wiederherstellen, gemäß dem alttestamentarischen Prinzip „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Ihre Schwester Chrysothemis hingegen ist bereit zu verzeihen und fordert Vergessen. Sie möchte aus der atridischen Familienhölle entkommen und einen Neuanfang wagen. Gibt es einen Ausweg aus Gewaltspiralen

Abendbesetzung

Regie Malgorzata Warsicka Ausstattung und Lichtdesign Agata Skwarczynska Musik Karol Nepelski Chordirektor Norbert Kleinschmidt Dramaturgie Laura Ellersdorfer Mitarbeit Textfassung Michal Pabian Mit Laura Angelina Palacios (Elektra), Stefanie Mrachacz (Chrysothemis), Anja Schweitzer (Klytaimestra), Martin Müller-Reisinger (Aigisthos), Tim Al-Windawe (Orestes), Victor Calero (Pylades), Yulianna Vaydner (Chor), Yeonjo Choi (Chor), James Turcotte (Chor), Christiane Klier (Chor), Teresa Grebchenko (Percussionistin)

English

Young Polish director Małgorzata Warsicka has made a name for herself in Poland with her rather unconventional musical interpretation of classical texts. Be ready for a surprise which piece of our classical canon she will pick for her first work in German speaking theatre.

Pressestimmen

"[...]Es ist ein heillosen Geschehen – und Malgorzata Warsicka erzählt es nicht als Familiendrama, sondern als mythisches Verhängnis. Die Musik rückt die Tragödie weg vom subjektiven Empfinden in die Objektivität eines Oratoriums. Das ist großartig und konsequent gemacht; ein überzeugender Theaterabend, der – so Intendant Peter Carp bei seinen einführenden Worten – wohl auch als Inszenierung in Zeiten von Corona in die Theatergeschichte eingehen wird." (Bettina Schulte // Badische Zeitung, 27. September 2020) Zur vollständigen Rezension geht es hier