• PLATONOW // Martin Hohner / Moritz Peschke // Foto: Birgit Hupfeld

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    Martin Hohner / Moritz Peschke //

  • PLATONOW // Hartmut Stanke / Janna Horstmann // Foto: Birgit Hupfeld

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    Hartmut Stanke / Janna Horstmann //

  • PLATONOW // Janna Horstmann // Foto: Birgit Hupfeld

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    Janna Horstmann //

  • PLATONOW // Stefanie Mrachacz / Martin Hohner // Foto: Birgit Hupfeld

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    Stefanie Mrachacz / Martin Hohner //

  • PLATONOW // Martin Hohner / Michael Witte // Foto: Birgit Hupfeld

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    Martin Hohner / Michael Witte //

  • PLATONOW // Tim Al-Windawe // Foto: Birgit Hupfeld

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    Tim Al-Windawe //

  • PLATONOW // Moritz Peschke / Martin Hohner // Foto: Birgit Hupfeld

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    Moritz Peschke / Martin Hohner //

  • PLATONOW // Stefanie Mrachacz // Foto: Birgit Hupfeld

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    Stefanie Mrachacz //

  • PLATONOW // Janna Horstmann / Martin Müller-Reisinger // Foto: Birgit Hupfeld

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    Janna Horstmann / Martin Müller-Reisinger //

  • PLATONOW // Janna Horstmann / Michael Witte // Foto: Birgit Hupfeld

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    Janna Horstmann / Michael Witte //

  • PLATONOW // Moritz Peschke // Foto: Birgit Hupfeld

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    Moritz Peschke //

  • PLATONOW // Laura Friedmann / Martin Hohner // Foto: Birgit Hupfeld

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    Laura Friedmann / Martin Hohner //

  • PLATONOW // Martin Hohner / Thieß Brammer / Laura Palacios / Henry Meyer / Janna Horstmann // Foto: Birgit Hupfeld

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    Martin Hohner / Thieß Brammer / Laura Palacios / Henry Meyer / Janna Horstmann //

  • PLATONOW // Laura Palacios // Foto: Birgit Hupfeld

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    Laura Palacios //

  • PLATONOW // Janna Horstmann / Martin Hohner / Moritz Peschke // Foto: Birgit Hupfeld

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    Janna Horstmann / Martin Hohner / Moritz Peschke //

  • PLATONOW // Martin Hohner / Thieß Brammer // Foto: Birgit Hupfeld

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    Martin Hohner / Thieß Brammer //

  • PLATONOW // Stefanie Mrachacz / Michael Witte // Foto: Birgit Hupfeld

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    Stefanie Mrachacz / Michael Witte //

  • PLATONOW // Moritz Peschke / Janna Horstmann // Foto: Birgit Hupfeld

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    Moritz Peschke / Janna Horstmann //

  • PLATONOW // Moritz Peschke / Martin Hohner / Laura Palacios / Henry Meyer / Janna Horstmann / Thieß Brammer // Foto: Birgit Hupfeld

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    Moritz Peschke / Martin Hohner / Laura Palacios / Henry Meyer / Janna Horstmann / Thieß Brammer //

  • PLATONOW // Martin Hohner / Janna Horstmann // Foto: Birgit Hupfeld

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  • PLATONOW // Janna Horstmann / Martin Hohner // Foto: Birgit Hupfeld

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  • PLATONOW // Martin Müller-Reisinger / Michael Witte / Martin Hohner // Foto: Birgit Hupfeld

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    Martin Müller-Reisinger / Michael Witte / Martin Hohner //

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Platonow

Anton Tschechow // Großes Haus

Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg

Nach einem einsamen und ereignislosen Winter trifft sich eine illustre Gesellschaft im Landhaus der noch jungen Generalswitwe Anna Petrowna zu einem Fest: Freudig erregt über die Zusammenkunft wird hemmungslos getrunken, geflirtet, provoziert und malträtiert. Hier dreht sich jeder um sich selbst und alle kreisen um ein Zentrum: Die ungeteilte Aufmerksamkeit gilt dem Dorfschullehrer und Provinzintelektuellen Platonow, dem einst eine glänzende Zukunft vorausgesagt wurde. Er verkörpert das anarchische Element in der Runde: Er bricht Konventionen und Herzen, hält der Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor und konzentriert als Projektionsfläche die Träume, Ängste und Begierden der hoffnungsvoll nach Sinn Suchenden in seiner Person. Die Generalin Anna Petrowna, die frisch verheiratete Sofia und seine eigene Ehefrau Sascha ringen darum, ihn für sich zu gewinnen. Hin- und hergerissen verspricht der überforderte „Don Juan“ viel, vermag nichts davon zu halten und entfesselt einen aberwitzigen Gefühlsstrudel aus Hysterie, Leid und Rachlust ...PLATONOW ist Anton Tschechows erster dramatischer Versuch. Im Alter von 18 Jahren entwarf er dieses Sammelsurium großartig orientierungsloser Lebensverschwender. Nachdem das Stück vom Theater abgelehnt und von der eigenen Familie verrissen wurde, ließ er es im Schreibtisch verschwinden. Das Manuskript wurde erst viele Jahre nach Tschechows Tod wiederentdeckt. Es enthält schon alle Anlagen von Figuren und Motiven, für die Tschechow später berühmt werden sollte.

Nach seinen erfolgreichen Inszenierungen des KIRSCHGARTEN, der MÖWE und der DREI SCHWESTERN in Luzern und Oberhausen und von ONKEL WANJA in Freiburg widmet Intendant Peter Carp sich Tschechows Erstlingswerk: Er konzentriert den umfangreichen Stoff auf seine komisch-grotesken Züge, zeigt hoffnungslos überforderte Männer, willensstarke sehnsüchtige Frauen und die Dramen, die sich aus Begehrlichkeiten entspinnen.

Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg

Nach einem einsamen und ereignislosen Winter trifft sich eine illustre Gesellschaft im Landhaus der noch jungen Generalswitwe Anna Petrowna zu einem Fest: Freudig erregt über die Zusammenkunft wird hemmungslos getrunken, geflirtet, provoziert und malträtiert. Hier dreht sich jeder um sich selbst und alle kreisen um ein Zentrum: Die ungeteilte Aufmerksamkeit gilt dem Dorfschullehrer und Provinzintelektuellen Platonow, dem einst eine glänzende Zukunft vorausgesagt wurde. Er verkörpert das anarchische Element in der Runde: Er bricht Konventionen und Herzen, hält der Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor und konzentriert als Projektionsfläche die Träume, Ängste und Begierden der hoffnungsvoll nach Sinn Suchenden in seiner Person. Die Generalin Anna Petrowna, die frisch verheiratete Sofia und seine eigene Ehefrau Sascha ringen darum, ihn für sich zu gewinnen. Hin- und hergerissen verspricht der überforderte „Don Juan“ viel, vermag nichts davon

Abendbesetzung

Regie Peter Carp Bühne Kaspar Zwimpfer Kostüme Gabriele Rupprecht Licht Michael Philipp Ton Sven Hofmann Dramaturgie Tilman Raabke Mit Janna Horstmann (Anna Wojnizewa, eine junge Generalswitwe), Moritz Peschke (Sergej Wojnizew, ihr Stiefsohn), Laura Angelina Palacios (Sofja Jegorowna, seine Frau), Michael Witte (Porfirij Glagoljew, ein reicher Nachbar), Martin Müller-Reisinger (Kirill Glagoljew, sein jüngerer Bruder), Hartmut Stanke (Timofej Bugrow, ein Großhändler), Laura Friedmann (Maria Grekowa, eine junge Frau), Henry Meyer (Iwan Triletzki, ein Oberst im Ruhestand), Thieß Brammer (Nikolaj Iwanowitsch, sein Sohn, ein junger Arzt), Stefanie Mrachacz (Sascha Iwanowna, Iwans Tochter, Michails Frau), Martin Hohner (Michail Platonow, der Dorflehrer), Tim Al-Windawe (Ossip, ein Pferdedieb), Elias Mody (Statisterie)

Pressestimmen

"Nichts ist stabil hier: Das gilt natürlich vor allem für die Beziehungen zwischen den Menschen, die durchaus zuweilen an Tschechows spätere Melancholiker gemahnen – allerdings manisch aufgebrezelt. […] Martin Hohners Platonow ist weniger ein Treibender als ein Getriebener. Er hat sich in eine ausweglose Situation hineinmanövriert: Das lähmt ihn. Es ist wie ein stehender Sturmlauf. […] Mit seinem sich auch physisch zuspitzenden Hin-und Hergeworfensein – drei Schritte vor, zwei zurück – steckt er alle an. Es ist eine hysterische, orientierungslose Gesellschaft, die sich im furiosen Finale der Inszenierung selbst zu Grabe trägt. " (Bettina Schulte, Badische Zeitung, 11. Oktober 2021) Zur vollständigen Rezension geht es hier