• Traäne im Knopfloch //  James Tutor

    Traäne im Knopfloch //

  • Nic Reitzenstein //  James Tutor

    Nic Reitzenstein //

/

Träne im Knopfloch

Diese Veranstaltung muss aufgrund der städtischen Verordnung zum Corona-Virus leider entfallen. // TheaterBar

Nic* Reitzenstein führt als Johnny Butterfly durch den Abend als illustre Herrendarstellerin. Das Genre der Herrendarstellerinnen hatte im Viktorianischen England im ausgehenden 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Die Vormachtstellungen der männlichen Genderrollen wurde lustvoll aufgebrochen oder persifliert. Die Texte der Lieder handelten von der schnellen Liebe der Matrosen, es gab Soldatenlieder aus dem ersten Weltkrieg und sozialkritische Lieder über die Nöte der Arbeiterklasse. Natürlich war der Dandy ein beliebter Typ, es gab den untreuen "Bad Boy" und den "Principal Boy", der im klassischen Theater dieser Epoche regelmäßig von jungen Frauen gespielt wurde, ebenso wie Peter Pan, der Junge, der nie erwachsen wird. Die Jazzer Burkhard Finckh und Beni Reimann legen sich an diesem Abend mit der ganzen Palette ihres musikalischen Könnens ins Zeug. Mit Klavier über Trompete und Gitarre bis hin zum Schlagzeug schmeißt sich das Trio in die kreativen Verwandlungskünste geschlechtlicher Achterbahnfahrten. Als genderfluides Subjekt spaziert Johnny Butterfly mal im Anzug, mal im Abendkleid, mal in Boxershorts durch seine versponnene Welt. Mal ganz oben, mal ganz unten, rappend, singend, Geschichten erzählend, in denen sich die Protagonist_in immer wieder verliert in gesellschaftlichen Normen und Zuschreibungen.

Produktionsleitung: Jenny Warnecke | Theaterkollektiv RaumZeit
Text-Dramaturgie: Jenny Warnecke, Nic* Reitzenstein
Regie & Schauspiel & Gesang: Nic* Reitzenstein als Johnny Butterfly
Komposition & Musik: Burkhard Finckh als Charlie Bee
Musikalische Begleitung: Beni Reimann als Bug’s Beni

Nic* Reitzenstein führt als Johnny Butterfly durch den Abend als illustre Herrendarstellerin. Das Genre der Herrendarstellerinnen hatte im Viktorianischen England im ausgehenden 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Die Vormachtstellungen der männlichen Genderrollen wurde lustvoll aufgebrochen oder persifliert. Die Texte der Lieder handelten von der schnellen Liebe der Matrosen, es gab Soldatenlieder aus dem ersten Weltkrieg und sozialkritische Lieder über die Nöte der Arbeiterklasse. Natürlich war der Dandy ein beliebter Typ, es gab den untreuen "Bad Boy" und den "Principal Boy", der im klassischen Theater dieser Epoche regelmäßig von jungen Frauen gespielt wurde, ebenso wie Peter Pan, der Junge, der nie erwachsen wird. Die Jazzer Burkhard Finckh und Beni Reimann legen sich an diesem Abend mit der ganzen Palette ihres musikalischen Könnens ins Zeug. Mit Klavier über Trompete und Gitarre bis hin zum Schlagzeug schmeißt sich das Trio in die kreativen Verwandlungskünste geschlechtlicher Achterbahnfahrten.