ZU GAST

01.02.2019 // JAZZCHOR FREIBURG - INFUSION

Ab Oktober 2018 singt der Jazzchor Freiburg also sein neues Programm „Infusion“. Ist das ein Tee oder die Spritze vom Arzt? Weder noch – aber gesund ist diese Musik sicherlich: Jazz zwischen 1970 und heute, beginnend mit der Fusion-Ära. Das geht los mit Joe Zawinul, Pat Metheny, Keith Jarrett bis ins Jetzt zu E.S.T. und Olivia Trummer. Und was ganz sicher ist: Das hat noch kein Chor der Welt gesungen! Denn die ursprünglich meist instrumentale Musik musste erst betextet und mit großer Kreativität arrangiert werden. Alles maßgeschneidert für den Jazzchor Freiburg. Neuer geht’s also in der Chormusik kaum. Jazzchors Infusion geht direkt ins Blut...

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21.02.2019 // RUFUS BECK - DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER WELT

Auf der Bühne stehen nur ein Noten- und ein Redner-Pult. Von einem Laptop werden alle Filme, Bilder, Diagramme und auch die Geräusche und Musiken eingespielt.

Rufus Beck wird zum einen als Conferencier und Erzähler, wie ein Stand up Comedian die Handlungsfäden zusammenhalten, aber auch in verschiedene Rollen schlüpfen u.a.: Impey Barbicane, Präsident des Kanonenclubs Kapitän Nicholl, Widersacher des Kanonenclubs James T. Maston, Schriftführer des Clubs Michel Ardan, ein verrückter Franzose.

Mit wenigen Kostümteilen und sparsamen Requisiten verwandelt sich Rufus Beck spielerisch leicht und schnell in die verschiedenen Charaktere.

Das Stück „Von der Erde zum Mond“ nach dem Roman von Jules Verne in der Bearbeitung von Rufus Beck ist in 18 Kapitel unterteilt, und wird musikalisch unterlegt mit neu arrangierten Militärmärschen aus dem 19. Jahrhundert. Ein überraschender Plot, schräge Charaktere , eine Film Dramaturgie und witzige, rasante Dialoge machen dieses Stück zu einem unterhaltsamen, amüsanten, und lehrreichen Theater Abend. Viele Einzelheiten der ersten echten Mondfahrt hat Jules Verne erstaunlich genau vorausgesagt, wenn auch die Mondfahrer des Romans eine Kanone als Antrieb verwenden. Die Mondfahrer starten südlich des Wendekreises in Florida - Tampa Town, ganz in der Nähe des heutigen Cape Canaveral, der NASA Raketenstartbasis . Sie verwenden Algen zur Sauerstoffgewinnung und benutzen Bremsraketen zur Bahnänderung. Jules Verne macht sich in diesem Roman auf köstliche Weise über den schon damals offenbar virulenten Rüstungswahn der Amerikaner lustig. In Baltimore gründete sich ein Kanonenklub, dem alle angehören durften, die eine Feuerwaffe erfunden hatten. Nachdem der Bürgerkrieg zu Ende geht, schweigen die Waffen - im Club kehrt Langeweile ein. In diesem Moment beschließt der Clubpräsident Barbicane, die Erfahrungen der Clubmitglieder friedlich zu nutzen. Er will eine Kanone bauen, die jedes bisherige Maß übersteigt, um mit ihr ein Geschoss zum Mond zu senden.

Der ganze Plan wird gehörig durcheinander gebracht. Ein unbekannter Franzose , schickt ein Telegramm an den Kanonenclub mit dem Inhalt: „Nehmt statt Kugel zylindrisches Geschoss. Ich reise darin mit. Eintreffe Dampfer Atlanta. Mitte Oktober. Michel Ardan!

Nach vielen technischen und menschlichen Schwierigkeiten und einem Duell, das von dem Franzosen in letzter Minute vereitelt wird, werden schließlich Barbicane ,Kapitän Nicholl und Ardan den Mondflug antreten. Werden sie auf dem Mond ankommen? Und wenn ja, wie werden Sie eigentlich wieder zurückkehren?

Regie / Konzeption: Rufus Beck

Musik: Parviz Mir-Ali nach Motiven von John Philip Sousa 


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27.02.2019 // JOSEF HADER - HADER SPIELT HADER

Eigentlich ist es schleierhaft, dass die Leute seit so langer Zeit in dieses Programm kommen. Manche Zuschauer behaupten, sie hätten es nach Jahren noch einmal gesehen, und es sei ein völlig anderes, neues Programm gewesen. Josef Hader sagt dagegen, er erfindet gar nichts neu, er muss das Programm nur jedes Jahr kürzen, weil es automatisch immer länger wird.

Vielleicht ist es ja der Regenwurm unter den Kabarettprogrammen, der immer nachwächst, wenn man ihm die Hälfte wegschneidet?

Eine Kooperation mit dem VORDERHAUS - KULTUR IN DER FABRIK.

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19.03.2019 // SCHMIDBAUER · POLLINA · KÄLBERER - SÜDEN II

Es sind fünf Jahre vergangen, seitdem Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer ihre erfolgreiche SÜDEN-Tour mit einem großen Konzert in der Arena di Verona 2013 beendet haben. Eine Tour mit 100 Konzerten durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz, deren Erfolg beim stetig wachsenden und begeisterten Publikum durchaus überraschend war.

Ein sehr außergewöhnliches Trio mit ambitionierten interkulturellen Absichten und berührenden Themen sang in zwei Sprachen über ihre unterschiedliche Heimat, Sizilien und Bayern. ihre dabei sehr verwandte „südliche“ Lebensart und -einstellung und erzeugten damit eine ganz besondere Atmosphäre der Verbundenheit.

Am Anfang stand die pure Lust am Musizieren. Der Reiz, ganz unterschiedliche Wurzeln und mu-sikalische Biografien zusammenzubringen und zu erleben,
was daraus entstehen kann.

Ganz schnell wurde daraus aber auch eine Idee. Die Idee, unter dem Titel „Süden“ nicht nur all die damit verbundenen verlockenden und sehnsuchtsvollen Assoziationen zu thematisieren, sondern unbedingt auch einige der drängenden und relevanten Themen unserer Zeit zu beleuchten.

Liebe, Entdeckung, Reisen, Selbstreflexion und Solidarität – diese Themen bleiben relevant in unserem alten Europa, das sich durch seine Offenheit und viele fremde Einflüsse stets verändert und genährt hat. Aber auch neue Aspekte kommen hinzu. Aspekte, die aus den epochalen Bevölkerungsbewegungen von einem Kontinent in einen anderen resultieren und mit denen wir alle die Pflicht haben uns auseinanderzusetzen.

Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer versuchen,
aus der Perspektive derjenigen einen Blick zu vermitteln, die durch ihre künstlerische Tätigkeit sehr viele Begegnungen mit Menschen aus aller Welt erleben und als große Bereicherung erfahren konnten.

Kunst und Musik können Möglichkeiten, Träume und Bilder entwickeln,
die uns den Glauben nicht verlieren lassen, dass ein Zusammenleben in Frieden, mit Respekt und Neugier, möglich ist.

Das gemeinsame Feiern des Südens als Sehnsuchtsort ist eine Metapher dafür.
Und so entschloss sich das Trio, mit einer neuen CD und einer ausgiebigen Tournee 2019 den Faden wieder aufzunehmen. Mit neuen und alten Liedern,
mit außergewöhnlichen Erzählungen, mit den Stimmen und Instrumenten ihrer unverwechselbaren Protagonisten wollen sie unterstreichen, dass Musik,
wie auch das Leben, uns alle verbindet und nicht trennt. Von Palermo bis Berlin, von Wien bis Paris.

Sie feiern damit aber auch eine musikalische Freundschaft, die über 15 Jahre gewachsen ist, die sich nach wie vor bei jeder Begegnung erfüllt und deren Kraft und Spielfreude noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Das „Grande Finale“ in der Arena di Verona vor 10 000 Zuschauern war ein Höhepunkt – ganz bestimmt nicht das Ende ….

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22.03.2019 // Miroslav Nemec und Orchistra Laskarina - ALEXIS SORBAS

„Hast Du jemals etwas so schön zusammenkrachen sehen?“ Es gibt viele "berühmtesten Sätze" in der Literatur- und Filmgeschichte. Dieser Satz aus dem Roman von Nikos Kazantzakis gehört definitiv dazu - Roman und Verfilmung sind Klassiker.

In dem auf autobiographische Erlebnisse des Autors beruhenden Werk trifft der von Selbstzweifeln geplagte, intellektuelle Ich-Erzähler auf den vor Lebensfreude sprudelnden Freigeist Alexis Sorbas. Fest entschlossen, seinen Beruf des Schriftstellers aufzugeben und das Leben der einfachen Leute zu teilen, bietet der Autor dem Abenteurer die Stelle des Vorarbeiters in dem Bergwerk an, das er an der Küste Kretas geerbt hat. Während der Intellektuelle auf Bildung und analytischen Verstand setzt, verkörpert Sorbas den Instinktmenschen, der nur seiner Intuition folgt. Für Sorbas entsteht die Welt jeden Tag neu, Freiheit bedeutet für ihn, das Leben mit allen Freuden und Katastrophen anzunehmen. "Jeder Mensch", sagt er, "hat seine Marotten. Die größte aber ist es, keine zu haben!" Zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft – und im Umgang mit dem intuitiven Original findet der Ich-Erzähler die Antworten auf seine ungelösten philosophischen Fragen. An die Philosophie Nietzsches erinnert die Figur des Alexis Sorbas; dionysisch kraftvoll, Religion und bürgerliche Moral haben für ihn keine Bedeutung.
Die Geschichte der beiden Protagonisten ist eingebunden in eine Rahmenhandlung, die detailliert und spannend von der archaischen Welt Kretas erzählt, von gesellschaftlichen Strukturen, wie wir sie heute nicht mit Europa, sondern mit den Landstrichen jenseits des Mittelmeers assoziieren. Eng verwoben ist das Leben dieser Menschen in Konventionen und Traditionen, geprägt von Kargheit und Lebensfreude und von einer befremdlichen Radikalität im Beharren auf jahrhundertealte Strukturen, die bis hin zum Fememord reichen.

Auf der Grundlage des Romans von Nikos Kazantzakis hat der Regisseur Martin Mühleis jetzt ein modernes Melodrama geschaffen, und damit eine Paraderolle für Miroslav Nemec, dem „Tatort“-Kommissar und zweifachen Grimme-Preisträger. Lustvoll und mit großer Leidenschaft erweckt der Kazantzakis‘ Schelmenroman-helden zum Leben. Dieser Bühnen-Sorbas ist keine Lesung, sondern ein durchkomponiertes Bühnenstück für einen Schauspieler und Musikensemble.

Eine Kooperation mit dem VORDERHAUS - KULTUR IN DER FABRIK.

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30.03.2019 // LALELU - DIE SCHÖNEN UND DAS BIEST!

Sie können gut singen. Sie sehen gut aus. Sie sind wahnsinnig komisch. Und sie brauchen kein einziges Instrument, um jeden Abend mit a cappella satt und kiloweise Spaß das Haus zu rocken: LaLeLu a capella comedy, die ultimative A-cappella-Sensation aus Hamburg! Mit ihrem einzigartigen Mix aus Gesang und Komik, Show und Parodie, Pop und Klassik begeistern sie mit unbändiger Spielfreude Publikum und Presse zwischen Flensburg und Zürich.

Passen Männer und Frauen doch zueinander? Und kann man eine Liebeserklärung auch grunzen? Gibt es Liebe im Zeitalter von Tinder und #metoo? Was macht Papageno am Ballermann? Was ist Achtsamkeits-Doom-Metal? Diese und andere Fragen beraten und besingen LaLeLu gemeinsam mit Ed Sheeran, Pharrell Williams, Bruno Mars, Dean Martin, Elvis Presley, Wolfgang Amadeus Mozart, Jogi Löw und Shakira, aber auch mit Fachleuten der Liebe wie Roland Kaiser, Angela Merkel und Serge Gainsbourg.

Getreu ihrem Motto „a cappella ohne Tabus“ gehen der schöne Tobias, der erotische Frank, der charmante Jan und die Hammerfrau Sanna also auch im 15.Programm wieder aufs Ganze und zeigen dabei mit flammender Leidenschaft vor allem eines: Die tiefe Liebe zum Lachen und die schrankenlose Liebe zur Musik.

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