09.11.2019 // August Zirner liest Der Kleine Prinz

Der kleine Prinz - Lesung aus dem Roman mit Musik zu den Zeichnungen von Antoine de Saint-Exupéry

August Zirner liest ”Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry - Neuinterpretiert mit eigens komponierter Musik von August Zirner, Querflöte und Kai Struwe, Kontrabass. Der bekannte Theater- und Filmschauspieler ist auch ein ausgezeichneter Querflötenspieler. Er entführt mit warmer Stimme auf eine sprachlich-musikalische Reise in die Welt des kleinen Prinzen. Ein träumerisch-poetisches, melancholisch und humorvoll ergreifendes Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit. Der mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Schauspieler tritt gemeinsam mit dem Kontrabassisten Kai Struwe auf, der aktuell in der Band von Helge Schneider spielt.

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25.11.2019 // Rainald Grebe - Das Elfenbeinkonzert

Er tut es wieder. Vier Jahre nach seinem letzten Solo-Konzert setzt sich Rainald Grebe wieder allein ans Klavier.

„Alles ging damit los, daß eine alte Bekannte anrief, ob ich nicht einen Volksmusik-Workshop in der Elfenbeinküste machen wolle, mit ivorischen Deutschstudenten, sie sei jetzt Leiterin des Goetheinstituts dort in Abidjan.
Dann sagte sie noch, daß das Goetheinstitut einen Steinwayflügel besitzt, und einen Klavierstimmer gibt es auch, den einzigen in der Cote d´Ivoire.
Der betreut etwa ein Dutzend Instrumente und eins davon steht beim Goethe im Institut. Ich sagte zu. Aber was ist jetzt bitte heute Volksmusik, und wie kann ich Deutschland am Äquator musikalisch vermitteln. Und warum nicht auch tänzerisch? Und was ist Volksmusik in der Elfenbeinküste ... Oder an der Elfenbeinküste? Ich bin ja jetzt Botschafter. Mit meiner zarten Arthrose meldete ich mich in Berlin erstmal bei einem Breakdanceworkshop an. Eigentlich hab ich für Afrika gar keine Zeit. Ich hab hier 8 Theaterprojekte parallel zu betreuen. Wie immer. Und dann ging die Reise los ...“

Eine Kooperation mit dem VORDERHAUS - KULTUR IN DER FABRIK. Weitere Infos und Tickets hier.

28.11.2019 // Dominique Horwitz - Je t'aime ... Das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg

Serge Gainsbourg (1928 – 1991) war als Chansonnier, Komponist, Autor und Filmschauspieler einer der einflussreichsten und kreativsten französischen Künstler seiner Generation.

Unzählige Lieder und Filmmusiken entstammen Gainsbourgs Feder. Brigitte Bardot, Dalida, Juliette Gréco, Françoise Hardy, Isabelle Adjani, Petula Clark, Marianne Faithful, Zizi Jeanmaire, Viktor Lazlo, Jaques Dutronc und viele andere waren erfolgreich mit Gainsbourg-Chansons. International wurde er 1965 bekannt, als France Galle mit seiner „Poupée de cire poupée de son“ den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. 1969 wurde „Je t’aime… moi non plus“, das er mit Jane Birkin aufnahm, zum Welthit.

Dominique Horwitz ruft an diesem intimen Abend die wunderbaren Melodien und Texte Gainsbourgs in Erinnerung und erzählt aus der ebenso bewegten wie bewegenden Lebensgeschichte des Ausnahmekünstlers. Begleitet wird die Exkursion von einer exzellenten vierköpfigen Liveband.

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02.12.2018 // Die Blechtrommel - Konzertlesung mit Ulrike Folkerts u.a.

Der Jahrhundertroman „Die Blechtrommel“ von Gunter Grass ist uber jede Kritik erhaben. Umso herausfordernder ist die Umsetzung des Monumentalwerkes auf der Buhne.

Die Idee des Hamburger Schlagzeugers Stefan Weinzierl ist naheliegend und dennoch einzigartig: Ausgewahlte Szenen, gelesen von Schauspielerin Ulrike Folkerts und Rezitator Clemens von Ramin werden von ihm atmospharisch untermalt und immer wieder bekommen die vielfaltigen Schlaginstrumente auch ihren solistischen Platz.
Sprache und Musik erzahlen das Leben des Oskar Matzeraths, der mit drei Jahren sein Wachstum einstellt und aus scheinbarer Kindheitsperspektive die Welt der Erwachsenen erlebt. Eine Lebensgeschichte – von der Geburt 1924 in Danzig bis ins Nachkriegsdeutschland. Und so wie Oskar seine Stimme zum Trommelspiel erhebt, so kombinieren Folkerts, von Ramin und Weinzierl die starke Ausdruckskraft von Gunter Grass' Roman mit den facettenreichen Klangfarben von Vibraphon, Marimba, Percussion und Live-Elektronik - ein einzigartiges, intensives Text-Musik-Erlebnis, dessen Botschaft in einer Zeit von zunehmendem Nationalismus und Populismus wieder immens an Aktualitat gewonnen hat.

Mit Ulrike Folkerts, Clemens von Ramin (Lesung), Stefan Weinzierl (Musik)

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10.01.2019 // Matthias Brandt & Jens Thomas - Krankenakte Robert Schumann

In ihrem neuen Projekt widmen sich Matthias Brandt und Jens Thomas dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biographischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände «völliger nervöser Erschöpfung», die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos bei Schumann wider. Matthias Brandt und Jens Thomas inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Collage aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Eine Wort-Musik-Collage nach dem Roman «Schumanns Schatten» von Peter Härtling.

Matthias Brandt, 1961 in Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. 1985 erstes Theaterengagement am Oldenburger Staatstheater, anschließend u.a. im Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 ist er in vielen Rollen bei Film und Fernsehen zu sehen, wie 2005 in «In Sachen Kaminski», für den er den Bayrischen Fernsehpreis erhielt. Seitdem bekam er viermal den Adolf-Grimme-Preis und je einmal den Deutschen Kritikerpreis und die Goldene Kamera. 2010 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis für Ake Edwardson's «Der Himmel auf Erden» und im gleichen Jahr drehte er unter der Regie von Dominik Graf seinen ersten Film als Münchner Kommissar in der Krimireihe «Polizeiruf 110». Für die Darstellung des Kommissars erhielt er 2011 den Bambi, 2012 noch einmal den Bayerischen Fernsehpreis und 2013 den Deutschen Schauspielerpreis. Seit 2013 ist er mit Jens Thomas unterwegs. 2016 erschien sein Buchdebüt «Raumpatrouille» bei Kiepenheuer & Witsch.

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27.02.2019 // Hader spielt Hader

Aus den letzten fünf Programmen, die durchwegs geschlossene Theaterabende sind, hat Josef Hader Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt.

Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo. Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Täter und Opfer…

Aus der Fülle der Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes.

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