Bjarni Jónsson

Bjarni Jónsson ist 1966 in Akranes, an der Westküste Islands, geboren und aufgewachsen. Nach und neben Tätigkeiten als Seemann, Arbeiter auf dem Bau und in der Fabrik studierte er in München Theaterwissenschaft, Neuere Geschichte und Nordische Philologie und schloss 1992 mit dem Magister ab. Zu diesem Zeitpunkt lag sein erster Theatertext, "Korkmann", schon drei Jahre vor (1992 in einer szenischen Lesung im Isländischen Nationaltheater Reykjavik vorgestellt). 1994 (mit der Uraufführung im gleichen Jahr) folgte „Mark". „Kaffee" (1997) wurde vom Isländischen Nationaltheater 1998 uraufgeführt und im selben Jahr bei der BONNER BIENNALE gezeigt.
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„Kaffee" handelt vom Wochenende in einer Kleinstadtfamilie und vom unerfüllten Leben. Das Stück wurde im Jahr 2000 vom Westdeutschen Rundfunk und vom Isländischen Rundfunk als Hörspiel produziert. Sein Drama „Erde brennt" hat das Isländische Nationaltheater 2004 uraufgeführt. Das Nationaltheater hat ihm den Auftrag für ein neues Stück erteilt, an dem er zur Zeit arbeitet und das im Herbst 2006 uraufgeführt werden soll. 2005 kam am Stadttheater Reykjavik seine zweiteilige Roman-Adaption „Wohnstätte der Winde/Baum des Lebens“ heraus. Sie erzählt die Geschichte der isländischen Einwanderer in Kanada.
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Bjarni Jónsson hat Stücke, vorwiegend aus dem Englischen (Pinter, Ravenhill, LaBute) und aus dem Deutschen (Bernhard, Brecht, Dorst, Salvatore, Tabori), übersetzt sowie zwei Romane von Günter Grass, „Die Blechtrommel" und „Im Krebsgang".
Bjarni Jónsson hat als Produktionsdramaturg an Theatern gearbeitet, beim Isländischen Rundfunk Regie geführt und eine Reihe von Stücken und Romanen adaptiert. 2004 erhielt er, zusammen mit der Gruppe múm, den Nordischen Hörspielpreis für „Das Schlafrad“.
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Bjarni Jónsson ist 1966 in Akranes, an der Westküste Islands, geboren und aufgewachsen. Nach und neben Tätigkeiten als Seemann, Arbeiter auf dem Bau und in der Fabrik studierte er in München Theaterwissenschaft, Neuere Geschichte und Nordische Philologie und schloss 1992 mit dem Magister ab. Zu diesem Zeitpunkt lag sein erster Theatertext, "Korkmann", schon drei Jahre vor (1992 in einer szenischen Lesung im Isländischen Nationaltheater Reykjavik vorgestellt). 1994 (mit der Uraufführung im gleichen Jahr) folgte „Mark". „Kaffee" (1997) wurde vom Isländischen Nationaltheater 1998 uraufgeführt und im selben Jahr bei der BONNER BIENNALE gezeigt.
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„Kaffee" handelt vom Wochenende in einer Kleinstadtfamilie und vom unerfüllten Leben. Das Stück wurde im Jahr 2000 vom Westdeutschen Rundfunk und vom Isländischen Rundfunk als Hörspiel produziert. Sein Drama „Erde brennt" hat das Isländische Nationaltheater 2004 uraufgeführt. Das Nationaltheater hat ihm den Auftrag für ein neues Stück erteilt, an dem er zur Zeit arbeitet und das im Herbst 2006 uraufgeführt werden soll. 2005 kam am Stadttheater Reykjavik seine zweiteilige Roman-Adaption „Wohnstätte der Winde/Baum des Lebens“ heraus. Sie erzählt die Geschichte der isländischen Einwanderer in Kanada.
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Bjarni Jónsson hat Stücke, vorwiegend aus dem Englischen (Pinter, Ravenhill, LaBute) und aus dem Deutschen (Bernhard, Brecht, Dorst, Salvatore, Tabori), übersetzt sowie zwei Romane von Günter Grass, „Die Blechtrommel" und „Im Krebsgang".
Bjarni Jónsson hat als Produktionsdramaturg an Theatern gearbeitet, beim Isländischen Rundfunk Regie geführt und eine Reihe von Stücken und Romanen adaptiert. 2004 erhielt er, zusammen mit der Gruppe múm, den Nordischen Hörspielpreis für „Das Schlafrad“.
Foto:Privat

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