Izabela Chlewinska

Izabela Chlewinska ist Tänzerin, Choreographin, Musikerin und Pädagogin. Ihre eigens choreographierte Stücke OPHELIA IS NOT DEAD, TRALFAMADORIA, DEHUMANIZED PROJECT NR 1 hat sie in Deutschland, Mexiko, USA und Japan präsentiert. Die letzte Soloarbeit YOU HAVE YOUR VOICE hat sie u.a. in Warschau im Teatr Studio im Rahmen des Programms Scena Tanca Studio aufgeführt. Außerdem ist sie Autorin sowie Regisseurin bei MaMoMi eine Performance-Installation für Kinder bis zu 2 Jahren im Nowym Teatr in Warschau. Sie arbeitet gemeinsam mit einer Impro-Gruppe im Klub Komediowym in Warschau GIMNASTYKA WIECZORNA Z IZA CHLEWINSKA sowie im Warschauer Centrum w Ruchu – informelles Kollektiv bestehend aus unabhängigen Choreographen.

Sie tanzt im Stück POLOWANIE, Regie: W.Pelczynskiej und hat in Antwerpen in der Gruppe Troubleyn von Jan Faber gelernt, hatte einen Studienaufenthalt in Philadelphia und eine Künstlerresidenz in Tokyo. Sie war zwei Mal Stypendiatin vom DanceWeb in Österreich und hat dort ein Projekt im Rahmen des Kulturministeriums. Zusammenarbeiten mit dem Theater Dada von Bzdullow (u.a. LE SACRE) und mit Ramona Nagabczynska NEW (DIS)ORDER, mit diesen hat sie Stücke u.a. in Peking und Edynburgh aufgeführt. Als Choreografin und Autorin der szenischen Bewegung hat sie in sehr vielen Theateraufführungen in nahezu allen Theatern Polens mitgewirkt, darunter auch Zusammenarbeiten mit Ewelina Marciniak. Seit 12 Jahren ist sie außerdem Pädagogin und unterrichtet in Workshops in Japan, Deutschland und den USA. Die letzten Jahre hat sie mit Schauspielern, Tänzern, Kunststudierenden und Kindern eine Methode erarbeitet, wie sich organische Bewegungen mit einer natürlichen Stimmnutzung und Tanzimprovisation verbinden lassen. Aktuell erarbeitet sie am NICHTS, wo es darum geht, Anspannungen loszuwerden um die Handlungsbereitschaft zu stärken, indem man seine Achtsamkeit auf eine angenehme, physische Intuition lenkt, bzw. mit der Technik „Andrücken” verschiedene körperliche Formen und mentale Nähe zwischen Menschen bildet. In der Arbeit profitiert sie von kompositorischen Elementen, kontrollierter Alleatorik, wo sie den Zufall ausnutzt, den Fehler, Missverständnisse oder Stimm-Improvisationen, um so den Ursprung der physischen Stärke, Intuition und Wirkung zu erzielen. Sie hat einen dreijährigen Sohn, Milosz.

Aufführungen