• NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021)  Foto: Agathe Poupeney

    NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021)

  • NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //  Foto: Agathe Poupeney

    NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //

  • NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //  Foto: Agathe Poupeney

    NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //

  • NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //  Foto: Agathe Poupeney

    NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //

  • NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //  Foto: Agathe Poupeney

    NOUS SERONS TOUS DÉVORÉS PAR LE FEU (2021) //

/

Nous serons tous dévorés par le feu

Radhouane El Meddeb & Malek Sebaï (Tunesien/Frankreich) // Deutschlandpremiere // Koproduktion // Kleines Haus

In ihrer gemeinsamen Kreation folgen der Choreograf Radhouane El Meddeb, die Tänzerin Malek Sebaï sowie der Pianist und Komponist Selim Arjoun den Spuren von Habiba M'sika, einer tunesischen Kunstikone der 1920er Jahre. Die leidenschaftliche Schauspielerin und Sängerin wurde bekannt für ihre Kühnheit und ihren unerschrockenen Mut mit dem sie die geltenden gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken brachte. Ihre tiefe Ablehnung gegenüber der französischen Kolonialmacht brachte sie offen zum Ausdruck. Sie weigerte sich, passiv und dem Lauf der Dinge unterworfen zu sein. Ihrem schillernden Leben wurde im Alter von 27 Jahren ein jähes Ende gesetzt, als sie durch einen ehemaligen Liebhaber bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Ihr früher Tod ließ sie umso mehr zu einer Legende werden. Nun fast ein Jahrhundert später erinnert das tunesische Künstlertrio an diese ikonische Figur und stellt die Frage danach, was es bedeutet in der heutigen arabischen Mittelmeerwelt als Künstler_in zu leben. Ausgehend von ihren jeweiligen persönlichen Erfahrungen in verschiedenen Kulturen und Kontexten halten sie die totale Freiheit - in der Kunst wie auch im Leben - für ein absolutes Gebot. Doch können sie die Dichotomie zwischen Tradition und Moderne auflösen oder werden sie wie einst Habiba M'sika für ihren Kampf um die eigene Freiheit erneut vom Feuer verschlungen?

Choreografie: Radhouane El Meddeb / Tanz: Malek Sebaï / Musik: Selim Arjoun / Visual artist: Héla Ammar / Lichtdesign: Eric Wurtz / Künstlerische Mitarbeit: Philippe Lebhar / Kostüme: Hichem Naffati, Meissane Ben Cherifa / Management: Manuel Desfeux / Administration: Thomas Godlewski / Verbreitung: Gerco de Vroeg, Laurence Larcher & Peggy Riess


In ihrer gemeinsamen Kreation folgen der Choreograf Radhouane El Meddeb, die Tänzerin Malek Sebaï sowie der Pianist und Komponist Selim Arjoun den Spuren von Habiba M'sika, einer tunesischen Kunstikone der 1920er Jahre. Die leidenschaftliche Schauspielerin und Sängerin wurde bekannt für ihre Kühnheit und ihren unerschrockenen Mut mit dem sie die geltenden gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken brachte. Ihre tiefe Ablehnung gegenüber der französischen Kolonialmacht brachte sie offen zum Ausdruck. Sie weigerte sich, passiv und dem Lauf der Dinge unterworfen zu sein. Ihrem schillernden Leben wurde im Alter von 27 Jahren ein jähes Ende gesetzt, als sie durch einen ehemaligen Liebhaber bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Ihr früher Tod ließ sie umso mehr zu einer Legende werden. Nun fast ein Jahrhundert später erinnert das tunesische Künstlertrio an diese ikonische Figur und stellt die Frage danach, was es bedeutet in der heutigen arabischen Mittelmeerwelt als Künstler_in zu leben. Ausgehend

English

In their joint creation, choreographer Radhouane El Meddeb, dancer Malek Sebaï and pianist and composer Selim Arjoun follow in the footsteps of Habiba M'sika, a Tunisian art icon of the 1920s. A passionate actress and singer, she became known for her audacity and fearless courage with which she shook the prevailing social conventions. She openly expressed her deep rejection of the French colonial power, refusing to be passive and subject to the course of events. Her dazzling life was brought to an abrupt end at the age of 27 when she was burned alive by a former lover. Her early death made her all the more of a legend. Now, almost a century later, the Tunisian artist trio recalls this iconic figure and asks what it means to live as an artist in today's Arab Mediterranean world. Drawing on their respective personal experiences in different cultures and contexts, they consider total freedom - in art as well as in life - an absolute imperative. But can they resolve the dichotomy between tradition and modernity, or will they, like Habiba M'sika once did, be devoured by fire once again for their struggle for their own freedom?

Eine Produktion von La Compagnie de SOI in Koproduktion mit Festival de Marseille (FR), L’Art Rue Tunis (TUN), Charleroi danse – centre chorégraphique de Wallonie-Bruxelles (BE), Théâtre de l’Opéra de Tunis (TUN) und Theater Freiburg. Mit Unterstützung von Institut Français de Tunis, Ville de Paris + Institut Français, DRAC Île-de-France, French Ministry of Culture