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Es war einmal eine Farm. Eine Farm mit Feldern und Tieren und Menschen, aber das war vor der Klimakatastrophe. Jetzt leben auf der Farm nur noch fünf Vogelscheuchen. Weil es keine Vögel mehr gibt, vertreiben die Vogelscheuchen sich die Zeit nun anderweitig: Sie zeichnen die Klänge der aussterbenden Natur auf, bereiten Protestschilder vor und machen Musik, die sie übers Piratenradio in den Äther senden. Sie führen ein Interview mit der letzten überlebenden Biene und diskutieren ökologische sowie politische Themen wie Insektensterben und Pestizide. Dabei geben sie den Traum von einer besseren Zukunft niemals auf – und ganz nebenbei wird ein Ei gelegt. Der französische Regisseur Philippe Quesne hat einen ebenso aktivistischen wie traurigen, zarten wie katastrophalen, ironischen wie poetischen Theaterabend geschaffen.
Unser Vermittlungs-Team empfiehlt diese Inszenierung ab 12 Jahren.
Sensorische Reize: Lautstärke der (Live-)Musik, Mikroportierung der Darstellenden, bedrohliche Atmosphäre, verzerrte Stimmen während des gesamten Stücks, die Darstellenden tragen Vollmasken, bunte Lichter, blendende und blickende Lichter (LED-Leuchtschrift), Nebel (teilweise auch im Zuschauer*innenraum). Sensible Inhalte: Thematisierung von Suizid, Mord, Krankheiten und Klimakatastrophe.
»Eine Punktlandung (...) In Philippe Quesnes ‚Farm Fatale‘ am Theater Freiburg sendet ein herrlich schräges Vogelscheuchen-Radio Kritik und Zusammenhalt.« (Badische Zeitung)
»Die Vogelscheuchen sind in ihrer zauberhaften Melancholie und kindlichen Naivität nicht nur nahbar, sondern auf Anhieb sympathisch.« (SWR Kultur)
»Das ist alles ein herrlicher Unsinn, die Fünf machen viel Bienenquatsch – ‚Let it Bee‘ –, wie überhaupt eine eigentümliche Fröhlichkeit herrscht, obwohl wir uns ja eigentlich in einer menschenleeren Apokalypse befinden.«
(Süddeutsche Zeitung, 31.3.2019)
»Die wundersame Schräglage von ‚Farm Fatale‘ nimmt zum Ende hin bedenklich zu. Und dennoch ist in diesen eineinhalb Stunden keine Idee zu bizarr, kein Wortspiel zu aberwitzig, keine Geste zu trivial, keine Schlussfolgerung zu naiv. Denn mit seiner kleinen, eigenwillig funktionierenden demokratischen Gesellschaft der Vogelscheuchen zückt Philippe Quesne natürlich den Spiegel für die unsrige, die im Stück Geschichte ist.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.4.2019)