Farsa, zu Deutsch: „Täuschung“ – so heißt die neue Kreation von Catarina Miranda für drei Tänzer*innen und eine bewegliche Bühnenmaschine. Die portugiesische Tanz- und Performancekünstlerin lässt sich für ihr neues Stück von optischen Täuschungsgeräten aus dem 19. Jahrhundert inspirieren. Sie untersucht, wie Licht, Ton und Bewegung die Grenzen zwischen Wahrheit und Wahrnehmung verwischen können. Was sehen wir und was glauben wir zu sehen? Wie unterscheidet sich eine Lüge von einer Täuschung? Catarina Miranda erforscht den Körper als Gefäß für die Vermittlung von Phänomenen, die während des Einschlafens auftreten – im Übergang vom Wachsein zum Schlaf. Farsa lädt uns alle ein zu hinterfragen, was in unserem Leben real und was imaginär ist. Das Theater wird zu einem lebenden Traum, in dem sich Wahrnehmung wie ein bewegliches Puzzle ständig verändern kann und darf.
Tanz-Performance von Catarina Miranda. Deutsche Erstaufführung, Gastspiel, Koproduktion
Tanz Nur am 19. März 2027, Großes Haus
In Koproduktion mit Teatro Municipal do Porto, OOPSA, 23 Milhas, Pôle-Sud, Espaço do Tempo, BoraBora, EVC. Mit Unterstützung von Grand Luxe Dance Network (2024 – 25) – Creation Residencies at Grand Studio L’Abri, Pôle-Sud and Ballet de l’Opéra National du Rhin und Maison TROIS C-L.