Die große finnische Komponistin Kaija Saariaho, die in Freiburg Komposition studierte, hat ihren Umgang mit der Traumlogik in einen Liederzyklus auf Texte von Sylvia Plath gefasst. From the Grammar of Dreams ist ein Werk für Solostimme und Elektronik, in dem Saariaho den umgekehrten Weg geht: Beginnend mit dunklen Visionen endet ihre Auseinandersetzung in der Helligkeit wohltuenden Tageslichts.
Für seine Pop-Up-Oper beschreitet Sebastian Krauß gemeinsam mit einer einsamen Protagonistin den traumbehafteten Pfad und fügt Kaija Saariahos Musik wesensverwandte Stücke anderer Komponist*innen hinzu – um die Gebiete auszuloten, die der Traum aufruft, und sie dann bei Licht zu besehen.