Johann Wolfgang von Goethe schrieb im Jahr 1774 den Klassiker Die Leiden des jungen Werther. Der junge Werther liebt Charlotte, weil er in ihr eine Seelenverwandte sieht. Charlotte ist aber schon verlobt mit Albert. Deswegen kann und will sie nicht mit Werther zusammen sein. Wie ein Kind hat sich Werther in den Kopf gesetzt, dass sein Wunsch trotzdem wahr wird. Charlotte ist angezogen von seinem Hang zum Extremen, flieht aber aus Furcht vor den Konsequenzen. Weil sein Plan nicht klappt, nimmt sich Werther aus Verzweiflung das Leben.
Der Komponist Jules Massenet machte im Jahr 1892 eine große Oper aus Goethes Werther. Diese Oper erzählt durch mitreißende Musik vom Ausnahmezustand, in dem sich Werther und Charlotte befinden. In ihrem Werther bringen der Regisseur Felix Rothenhäusler und sein Team die Sänger*innen ganz nah ans Publikum. Wie in einer Arena umkreisen sich Werther und Charlotte auf der Bühne. So wirkt das Spiel zwischen ihnen wie eine Verfolgungsjagd. Erst als Werther schon dem Tod ganz nah ist, gibt Charlotte ihre Liebe zu.
Sensorische Reize: Die Produktion befindet sich aktuell noch im Probenprozess. Auf folgende Hinweise möchten wir jetzt schon aufmerksam machen: Lautstärke der Musik/Live-Gesang, plötzliche Geräusche/Knall, grelles/blendendes Licht, das Ensemble betritt den Zuschauer*innenraum, das Ensemble interagiert mit dem Publikum.
In diesem Stück werden folgende Themen thematisiert: Angststörungen/Angst, Suizid, Stalking.
Wenn es Fragen zu den jeweiligen Reizen oder sensiblen Inhalten gibt oder etwas fehlt, melde dich gerne bei
isabella.kammerer@theater.freiburg.de
Oper von Jules Massenet, Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach dem Roman Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe
Musikalische Leitung: Thomas Schmieger, Regie: Felix Rothenhäusler, Mitarbeit Regie: Sebastian Krauß, Bühne: Katharina Pia Schütz, Kostüme: Elke von Sivers, Licht: Norman Plathe-Narr, Leitung Kinder- und Jugendchor: Elisa Brunnenkant, Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder, Regieassistenz und Abendspielleitung: Sebastian Krauß, Bühnenbildassisstenz: Qian Qin, Kostümassistenz: Emma Planckaert,
Mit: Sahel Salam (Werther), Lila Chrisp (Charlotte), Jakob Kunath (Albert), Cassandra Wright (Sophie), Juan Orozco (Amtmann), Statisterie des Theater Freiburg, Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg, Philharmonisches Orchester Freiburg, Musiktheater Auf Französisch mit Übertiteln, eine Produktion der Staatsoper Stuttgart. Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach dem 2. Akt. Premiere am 27. Juni 2026
Wieder ab 9. Oktober 2026, Großes Haus
Unser herzlicher Dank gilt der Floralen Werkstatt für die großzügige Bereitstellung der Blumen für diese Produktion.