Wenn Freiburgs Musikszene einmal wirklich „alle Register zieht“, dann so: Die drei großen Freiburger Spitzen-Klangkörper Philharmonisches Orchester Freiburg,Ensemble Recherche und Freiburger Barockorchester bündeln durch gemeinsame Auftragskompositionen ihre musikalischen Kräfte und stärken ihre solidarische Zusammenarbeit, kurz: Publikum zusammenbringen, Horizonte öffnen, gemeinsam Neues wagen. Im
8. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit bringt in Anlehnung an Karlheinz Stockhausens legendäre GRUPPEN ein neues Werk der australischen Komponistin Liza Lim alle drei Klangkörper zusammen: Sie schreibt ein Werk speziell für die besonderen musikalischen Fähigkeiten des klassischen Sinfonieorchesters, des Ensembles für zeitgenössische Musik und des Barockorchesters mit seinen alten Instrumenten und besonderen Stimmungen. Liza Lim betreibt Klangforschung mit Hochspannung: schillernd, körperlich, präzise, voller überraschender Farben und kraftvoller Impulse. Dazu Gustav Mahlers nicht minder ...
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Wenn Freiburgs Musikszene einmal wirklich „alle Register zieht“, dann so: Die drei großen Freiburger Spitzen-Klangkörper Philharmonisches Orchester Freiburg,Ensemble Recherche und Freiburger Barockorchester bündeln durch gemeinsame Auftragskompositionen ihre musikalischen Kräfte und stärken ihre solidarische Zusammenarbeit, kurz: Publikum zusammenbringen, Horizonte öffnen, gemeinsam Neues wagen. Im
8. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit bringt in Anlehnung an Karlheinz Stockhausens legendäre GRUPPEN ein neues Werk der australischen Komponistin Liza Lim alle drei Klangkörper zusammen: Sie schreibt ein Werk speziell für die besonderen musikalischen Fähigkeiten des klassischen Sinfonieorchesters, des Ensembles für zeitgenössische Musik und des Barockorchesters mit seinen alten Instrumenten und besonderen Stimmungen. Liza Lim betreibt Klangforschung mit Hochspannung: schillernd, körperlich, präzise, voller überraschender Farben und kraftvoller Impulse. Dazu Gustav Mahlers nicht minder gigantische
1. Sinfonie: der große sinfonische Aufbruch, ein Werk zwischen Naturidylle und Abgrund, zwischen Marsch, Tanz und Ekstase. Mahler erschafft in dieser Sinfonie eine ganze Welt und entfesselt am Ende ein jubelndes Finale. Ein ebensolches Finale wird dieses Konzert auch für den scheidenden Generalmusikdirektor André de Ridder. Dabei sein ist alles!
Liza Lim (*1966):
The Forth River (of time) (UA)
Gustav Mahler (1860 – 1911):
Sinfonie Nr. 1 weniger lesen