Es war einmal eine Farm. Eine Farm mit Feldern und Tieren und Menschen, aber das war vor der Klimakatastrophe. Jetzt leben auf der Farm nur noch fünf Vogelscheuchen. Weil es keine Vögel mehr gibt, vertreiben die Vogelscheuchen sich die Zeit nun anderweitig: Sie zeichnen die Klänge der aussterbenden Natur auf, bereiten Protestschilder vor und machen Musik, die sie übers Piratenradio in den Äther senden. Sie führen ein Interview mit der letzten überlebenden Biene und diskutieren ökologische sowie politische Themen wie Insektensterben und Pestizide. Dabei geben sie den Traum von einer besseren Zukunft niemals auf - und ganz nebenbei wird ein Ei gelegt. Der französische Regisseur Philippe Quesne hat einen ebenso aktivistischen wie traurigen, zarten wie katastrophalen, ironischen wie poetischen Theaterabend geschaffen. Sein Stück von 2019 kommt nun in einer Umbesetzung mit Ensemblemitgliedern auf die Bühne des Theater Freiburg.
Unser Vermittlungs-Team empfiehlt diese Inszenierung ab 14 Jahren.
Eine Zukunftsfabel von Philippe Quesne. Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Konzept, Regie, Bühne, Kostüme: Philippe Quesne, Mitarbeit Bühne und Kostüme: Nicole Marianna Wytyczak, Licht: Yannick Hauser, Ton: Julien Guiffes, Dramaturgie: Martin Valdes-Stauber, Camille Louis, Regieassistenz und Abendspielleitung: Sebastian Krauß, Bühnenbildassistenz: Francis Butler, Kostümassistenz: Tin Wang,
Mit: Matthieu Svetchine (Globy), Moritz Giese (Pécuchet), Jorid Lukaczik (Russel), Kei Muramoto (Mitt), Melina Pyschny (Sissy) (Rollen kreiert von Léo Gobin, Stefan Merki, Damian Rebgetz, Julia Riedler, Gaëtan Vourc'h), Schauspiel Ab 14. Februar 2026, Großes Haus
Uraufführung Münchner Kammerspiele (2019), Koproduktion Nanterre-Amandiers – Centre dramatique national, Tourproduktion Vivarium Studio (2021 – 2026)