Während die Erde am 6. Februar 2023 in der türkisch-syrischen Grenzregion bebt, gerät auch das Leben der Erzählerin ins Wanken. In einer zärtlichen Trauer-Odyssee gräbt sie sich durch Erinnerungen: die Kindheit in der Türkei, mythologische Reisen, Liebeserklärungen auf Bergen – und an ihre Mutter, deren Leben von Schweigen, Arbeit und Gewalt geprägt ist. Mit poetischer Präzision und existenzieller Wucht erzählt Hayat Erdoğan in ihrem Debütroman von den Rissen in der Erde und im Herzen. Hayat Erdoğan und Ensemblemitglied Melina Pyschny lesen aus Hauptsache kein Zeitgeist.
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