• Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

    Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

5. Sinfoniekonzert

Erich Wolfgang Korngold (1897–1957): „Sursum Corda“. Sinfonische Ouvertüre op. 13 Sergei Rachmaninow (1873–1943): Die Toteninsel. Sinfonische Dichtung op. 29 Gustav Mahler (1860–1911): Das Lied von der Erde // Solisten Anja Jung (Alt), Joshua Kohl (Tenor) // Dirigent Fabrice Bollon // 19.00 Uhr Einführung // Konzerthaus

Korngolds beinahe idealtypisch verlaufende Wunderkindkarriere musste 1920 einen ersten „geräuschvollen Misserfolg“ (Luzi Korngold) hinnehmen: Die Uraufführung der sinfonischen Ouvertüre SURSUM CORDA wurde vom Publikum mit lauten Missfallensbekundungen aufgenommen. Das stürmisch-schwungvolle Werk widmete Korngold dem berühmten Kollegen Richard Strauss. Knapp 20 Jahre später verwendete Korngold das Hauptthema aus SURSUM CORDA in seiner berühmten Filmmusik zu ROBIN HOOD – und wurde dafür mit einem Oscar ausgezeichnet.

Der Maler Arnold Böcklin schuf zwischen 1880 und 1886 eine Reihe von Gemälden, die in leicht unterschiedlichen Ausführungen ein Motiv zeigen: eine zypressenbewachsene Insel mit steilen Felsklippen, der sich ein Boot mit einer weißgekleideten Figur und einem weißen Sarg nähert. Die symbolistischen, DIE TOTENINSEL bezeichneten Gemälde regten Sergei Rachmaninow zu seiner gleichnamigen, düsteren sinfonischen Dichtung an, deren inniger Mittelteil jedoch über das Gemälde hinausweist – wie der Komponist schrieb: „Erst der Tod, dann das Leben.“

Im Jahr 1907, inmitten eines Jahres voll von persönlichen Erschütterungen, erhielt Gustav Mahler die Gedichtsammlung DIE CHINESISCHE FLÖTE zum Geschenk. Aus der Sammlung, die der Dichter Hans Bethge aus chinesischen Vorlagen zusammengestellt hatte, wählte Mahler die Texte für sein monumentales LIED VON DER ERDE. Die sechs Sätze spüren auf intensivste Weise den emotionalen Welten der Gedichte nach – dem „ewigen Schmerz und der ewigen Trauer“ (Bethge), aber auch zärtlichen Erinnerungen an die unbeschwerten Freuden vergangener Tage.

Hinweis: Seit Januar 2020 ist die Konzerthausgarage nicht mehr besetzt. Weiter gibt es ab sofort nicht mehr die Möglichkeit, den Konzerttarif vorab zu bezahlen. Alle wichtigen Neuerungen finden Sie HIER zusammengefasst.

Korngolds beinahe idealtypisch verlaufende Wunderkindkarriere musste 1920 einen ersten „geräuschvollen Misserfolg“ (Luzi Korngold) hinnehmen: Die Uraufführung der sinfonischen Ouvertüre SURSUM CORDA wurde vom Publikum mit lauten Missfallensbekundungen aufgenommen. Das stürmisch-schwungvolle Werk widmete Korngold dem berühmten Kollegen Richard Strauss. Knapp 20 Jahre später verwendete Korngold das Hauptthema aus SURSUM CORDA in seiner berühmten Filmmusik zu ROBIN HOOD – und wurde dafür mit einem Oscar ausgezeichnet.

Der Maler Arnold Böcklin schuf zwischen 1880 und 1886 eine Reihe von Gemälden, die in leicht unterschiedlichen Ausführungen ein Motiv zeigen: eine zypressenbewachsene Insel mit steilen Felsklippen, der sich ein Boot mit einer weißgekleideten Figur und einem weißen Sarg nähert. Die symbolistischen, DIE TOTENINSEL bezeichneten Gemälde regten Sergei Rachmaninow zu seiner gleichnamigen, düsteren sinfonischen Dichtung an, deren inniger Mittelteil jedoch über das Gemälde hinausweist

Abendbesetzung