• Acta Est Fabula //  Laurent Philippe // 2018

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Acta est Fabula

Yuval Pick / CCNR (Frankreich/Israel) // Fokus Frankreich // 16.11.2018 // Großes Haus

Yuval Pick ist fasziniert von Hymnen, jenen Liedern und Klängen, die von einem gemeinsamen Ursprung oder der Hingabe zu einer gemeinsamen Sache erzählen. Kann es heute noch Symbole geben, die ein solches Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln? Wenn Identitäten notwendigerweise porös und heterogen sind, ist es dann überhaupt möglich, sie durch ein gemeinsames Symbol zu einer Gruppe, zu einem Kollektiv zu verbinden, ohne dabei die jeweiligen Singularitäten aufzulösen? Wie könnte man heute ein solches Symbol erfinden?

ACTA EST FABULA widmet sich diesen abstrakt scheinenden Fragen durch den Körper. Aus dem kollektiven Gedächtnis popkultureller Hymnen der Gegenwart werden akustische Erinnerungsschnipsel hörbar, in die Körper der Tänzer_innen übertragen und durch Fragmentierung zu neuen Symbolen verwoben. Das Bewegungsmaterial basiert auf dem jeweils individuellen Ausdruck der Tänzer_innen und speist einen Prozess, in dem ihre Unterschiedlichkeiten zu neuen Abläufen konvergieren, die die Körper in ihrer Vereinzelung verbinden. Im Unisono sind die tanzenden Individuen also nicht einfach Eines, sondern viele, die Eines hervorbringen. So überkreuzen sich zwei gegenläufige Bewegungen: das kollektive Soundmaterial wird vereinzelt, die vereinzelten Bewegungen zu kollektiven verbunden. Am Schnittpunkt erscheint eine archaische Figur – nicht aus einem naiven Rückgriff auf vermeintlich ganz weit Zurückliegendes, sondern mitten aus der Gegenwart. Ein Abend voller Leichtigkeit und Bewegungsfreude, die ihn zu einem besonders sinnlichen Genuss machen.

Yuval Pick ist fasziniert von Hymnen, jenen Liedern und Klängen, die von einem gemeinsamen Ursprung oder der Hingabe zu einer gemeinsamen Sache erzählen. Kann es heute noch Symbole geben, die ein solches Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln? Wenn Identitäten notwendigerweise porös und heterogen sind, ist es dann überhaupt möglich, sie durch ein gemeinsames Symbol zu einer Gruppe, zu einem Kollektiv zu verbinden, ohne dabei die jeweiligen Singularitäten aufzulösen? Wie könnte man heute ein solches Symbol erfinden?

ACTA EST FABULA widmet sich diesen abstrakt scheinenden Fragen durch den Körper. Aus dem kollektiven Gedächtnis popkultureller Hymnen der Gegenwart werden akustische Erinnerungsschnipsel hörbar, in die Körper der Tänzer_innen übertragen und durch Fragmentierung zu neuen Symbolen verwoben. Das Bewegungsmaterial basiert auf dem jeweils individuellen Ausdruck der Tänzer_innen und speist einen Prozess, in dem ihre Unterschiedlichkeiten zu neuen Abläufen konvergieren, die die Körper

Abendbesetzung

Choreografie Yuval Pick Bühne Bénédicte Jolys Kostüme Ettore Lombardi Licht Sébastien Lefèvre Soundkreation Olivier Renouf, Max Bruckert

English

Yuval Pick is intrigued by hymns, these songs and sounds, that speak of a common origin or commitment to a cause. If we conceive of identities as inevitably porous and heterogeneous, is it still possible to bring them together through a common and shared symbol, to collectivize them, without losing their singularities? How can we create such a symbol today?

ACTA EST FABULA confronts these questions and transcends them through the bodies and movements of the five dancers on stage. Appropriating pop cultural hymns, songs and sounds that we all carry in our collective memory, are deconstructed, agglomerated, re-created and transferred into the dancer’s bodies, voices and dynamics. The movement material is based on the respective individual expression of each dancer, feeding a process in which their differences converge in new variations and symbols, that connect their singular bodies. In unison, the dancing individuals do not become one, but they are many producing one. This process spawns the convergence of two dynamics: sound, taking its source in the collective memory, and choreography, built on the singularities of the individuals of the group. ACTA EST FABULA is full of lightness and virtuous dances, making this evening particularly joyful.

Eine Produktion von Centre Chorégraphique National Rillieux-la-Pape in Koproduktion mit Chaillot - Théâtre National de la Danse. Mit freundlicher Unterstützung von KLAP Maison pour la danse Marseille. Die Produktion dankt Mike Alfreds.