• DAS WINTERMÄRCHEN //  Anja Schweitzer, Raban Wild, Michael Witte, Thieß Brammer, Marieke Kregel und Victor Calero  Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Anja Schweitzer, Raban Wild, Michael Witte, Thieß Brammer, Marieke Kregel und Victor Calero

  • DAS WINTERMÄRCHEN // Heim und Flucht Orchester, Victor Calero und Nicola Fritzen //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Heim und Flucht Orchester, Victor Calero und Nicola Fritzen //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Lou Friedmann, Anja Schweitzer, Statisterie und Marieke Kregel //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Lou Friedmann, Anja Schweitzer, Statisterie und Marieke Kregel //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Jule Burst und Raban Wild //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Jule Burst und Raban Wild //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Anja Schweitzer, Martin Müller-Reisinger, Thieß Brammer, Victor Calero, Nicola Fritzen, Marieke Kregel, Michael Witte und Lou Friedmann //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Anja Schweitzer, Martin Müller-Reisinger, Thieß Brammer, Victor Calero, Nicola Fritzen, Marieke Kregel, Michael Witte und Lou Friedmann //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Thieß Brammer, Marlene Hanhörster, Michael Witte und Anja Schweitzer //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Thieß Brammer, Marlene Hanhörster, Michael Witte und Anja Schweitzer //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Heim und Flucht Orchester und  Michael Witte //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Heim und Flucht Orchester und Michael Witte //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Thieß Brammer, Marieke Kregel, Michael Witte und Statisterie //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Thieß Brammer, Marieke Kregel, Michael Witte und Statisterie //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Thieß Brammer und Martin Müller-Reisinger // Foto: Britt Schilling //

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Thieß Brammer und Martin Müller-Reisinger //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Lou Friedmann, Hartmut Stanke und das Heim und Flucht Orchester //  Foto: Britt Schilling

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    Lou Friedmann, Hartmut Stanke und das Heim und Flucht Orchester //

  • DAS WINTERMÄRCHEN // Michael Witte //  Foto: Britt Schilling

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    Michael Witte //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Hartmut Stanke und Martin Müller-Reisinger //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Hartmut Stanke und Martin Müller-Reisinger //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Hartmut Stanke und Lou Friedmann //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Hartmut Stanke und Lou Friedmann //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Martin Müller-Reisinger, Thieß Brammer und Michael Witte //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Martin Müller-Reisinger, Thieß Brammer und Michael Witte //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Raban Bieling, Statisterie, Lou Friedmann und Thieß Brammer //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Raban Bieling, Statisterie, Lou Friedmann und Thieß Brammer //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Martin Müller-Reisinger //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Martin Müller-Reisinger //

  • DAS WINTERMÄRCHEN //  Marieke Kregel und Raban Bieling //  Foto: Britt Schilling

    DAS WINTERMÄRCHEN //

    Marieke Kregel und Raban Bieling //

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Das Wintermärchen

// William Shakespeare // Deutsch von Peter Handke // Mit englischen Übertiteln // Großes Haus

In diesem Märchen voller Widersprüche und Wendungen ist die Welt aus den Fugen: Der König von Sizilien bezichtigt plötzlich seine Frau, ihn mit seinem Jugendfreund und Gast, dem König von Böhmen, zu betrügen. Polixenes entgeht dem geplanten Mord nur, da seine Flucht in die böhmische Heimat gelingt. Für Leontes rasende Eifersucht ist dies Beweis genug: Er lässt die in seinen Augen Untreue in den Kerker werfen und ihr dort geborenes Kind aussetzen. Erst als sein Sohn Mamillius stirbt und seine Frau darüber tot zusammenbricht, verflüchtigt sich sein Wahn und er beginnt zu bereuen. Doch kann die Zeit alle Wunden heilen, die Zerstrittenen versöhnen, die Missverständnisse aufklären und Totgeglaubte zum Leben erwecken?

Der israelische Regisseur Yair Sherman erzählt in seiner ersten Arbeit in Deutschland dieses reiche und komplexe Spätwerk Shakespeares als existentielle Zeitreise: Der gealterte König Leontes dreht die Zeit zurück, erlebt seine grausamen Taten wieder, stellt sich seiner Schuld und erfährt Vergebung. Oder ist das alles nur das Wunschdenken, eines alten Mannes auf dem Sterbebett?

Hinweis für Pädagog_innen: Wir empfehlen die Inszenierung ab Klassenstufe 10.

In diesem Märchen voller Widersprüche und Wendungen ist die Welt aus den Fugen: Der König von Sizilien bezichtigt plötzlich seine Frau, ihn mit seinem Jugendfreund und Gast, dem König von Böhmen, zu betrügen. Polixenes entgeht dem geplanten Mord nur, da seine Flucht in die böhmische Heimat gelingt. Für Leontes rasende Eifersucht ist dies Beweis genug: Er lässt die in seinen Augen Untreue in den Kerker werfen und ihr dort geborenes Kind aussetzen. Erst als sein Sohn Mamillius stirbt und seine Frau darüber tot zusammenbricht, verflüchtigt sich sein Wahn und er beginnt zu bereuen. Doch kann die Zeit alle Wunden heilen, die Zerstrittenen versöhnen, die Missverständnisse aufklären und Totgeglaubte zum Leben erwecken?

Der israelische Regisseur Yair Sherman erzählt in seiner ersten Arbeit in Deutschland dieses reiche und komplexe Spätwerk Shakespeares als existentielle Zeitreise: Der gealterte König Leontes dreht die Zeit zurück, erlebt seine grausamen Taten wieder, stellt sich seiner Schuld

Mitwirkende

Regie Yair Sherman Bühne Roni Toren Kostüme Polina Adamov Musik Avi Benjamin Licht Ralf Strobel Leitung Heim und Flucht Orchester Ro Kuijpers Dramaturgie Anna Gojer Textfassung Dori Parnes Mit Michael Witte (Leontes, König von Sizilien), Marieke Kregel (Hermione, seine Gemahlin), Raban Wild (Mamillius, sein Sohn), Lou Friedmann (Perdita, seine Tochter / Emilia), Holger Kunkel (Camillo / Edelmann / Matrose), Martin Müller-Reisinger (Antigonus / Autolycus), Anja Schweitzer (Paulina, seine Frau), Victor Calero (Polixenes, König von Böhmen / Edelmann), Raban Bieling (Florizel, sein Sohn / Wärter), Hartmut Stanke (Ein alter Schäfer / Die Zeit / Diener), Thieß Brammer (Sein Sohn / Dion / Edelmann), Ronja Behrendt (Mamillius Gesang), Heim und Flucht Orchester (Live-Musik), Statisterie des Theater Freiburg

Pressestimmen

„Die Bilder, die das Regieteam […] auf die Bühne zauber[t], sind beeindruckend und berührend in ihrer Detailliertheit, Stimmigkeit und sowohl ihrer Strenge (Sizilien) wie ihrer märchenhaften Verspieltheit (Böhmen). Man ist gebannt und fasziniert – und das anhaltend über fast drei Stunden. Das freilich ist auch dem famosen Schauspiel-Ensemble zu verdanken. […] Es ist ein fein gesponnenes psychologisches Spiel, das sich vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer entwickelt“ (Heidi Ossenberg, Badische Zeitung) Zur vollständigen Rezension geht es hier

„Der tosende Schlussapplaus gilt unabhängig von der Deutung auf jeden Fall einer sehr engagierten Ensembleleistung und der überzeugenden Gestaltungsmacht des Leitungsteams.“ (Jürgen Reuß, Nachtkritik) Zur vollständigen Rezension geht es hier

„ein fulminanter, ein großer Theaterabend“ (Bettina Schulte, Die deutsche Bühne) Zur vollständigen Rezension geht es hier

„[Yair Sherman] gelingt es, die helle, leichte Seite in Leontes’ dunkler Seelenwelt aufzuspüren. Den abenteuerlichen Tanz begleitet Avi Benjamin mit einer Bühnenmusik, die Stimmungen kraftvoll spiegelt. Komplex, gewaltig und berührend ist dieser Sound […] Der Figur, die Shakespeare in seinem Spätwerk aus dem Jahr 1611 wenig differenziert gezeichnet hat, haucht [Michael] Witte Leben ein. Ihm gelingt es, die tragische Fallhöhe der Figur auf die Spitze zu treiben. […] Hartmut Stanke als alter Schäfer und Thieß Brammer als sein einfältiger Sohn tauchen lustvoll ein in Shakespeares komödiantisches Universum, das im ‚Wintermärchen‘ trotz aller dunklen Töne schön zum Tragen kommt […] Dass sich die Tochter des Schäfers in den böhmischen Prinzen verliebt, macht die ebenso märchenhafte wie unglaubwürdige Handlung perfekt. Lou Friedmann und Raban Bieling kümmert die Handlung, für die Shakespeares Alterswerk in späteren Jahrhunderten von der Kritik heftig gescholten wurde, wenig. Das Liebesspiel dieser beiden jungen Schönen trifft mitten ins Herz. Die Reise ins Innere des Tyrannen, auf die Yair Sherman das Freiburger Publikum mitnimmt, wird Shakespeares Kunst der Tragikomödie sehr gerecht.“ (Elisabeth Maier, Theater der Zeit) Zur vollständigen Rezension geht es hier