• Jan Wagner  2019 // Nadine Kunath

    Jan Wagner

Grand Tour - Eine Reise durch die junge Lyrik Europas

Mit Paul Batchelor, Colette Bryce, Frances Leviston, Annette Pehnt und Jan Wagner // Winterer-Foyer

Die Poesie lebt – doch die ungeheure Vielfalt der Dichter_innen aller Sprachen der Länder von Albanien bis Zypern ist nahezu unbekannt. Nun laden die Herausgeber Federico Italiano und Jan Wagner zu einer „Grand Tour“ (Hanser Verlag, 2019): Die REISE DURCH DIE JUNGE LYRIK EUROPAS versammelt über 700 Gedichte von 450 Autor*innen in 47 Sprachen – mit einer Übersetzung ins Deutsche. Im Vorwort heißt es:

„Und während in der politischen Realität das große gemeinsame Projekt in Frage gestellt wird, die Vielfalt in Verruf gerät, die Grenzen erneut sichtbar werden, nach Trennungen geradezu verlangt wird und, wo in Europa man auch hinschaut, nationalistische und separatistische Strömungen an Zulauf und an Einfluss zu gewinnen scheinen – vielleicht könnte es da keinen besseren Augenblick für eine Anthologie geben, die ein Europa der Lyrik vorstellen möchte.“

Zum Finale des 33. Freiburger Literaturgesprächs erklingt das Vereinten Königreich als großer poetischer Kosmos. Mit Paul Batchelor (England), Colette Bryce (Nordirland) und Frances Leviston (Schottland) treffen drei ausgezeichnete lyrische Stimmen aufeinander. Durch den Vormittag leiten der Büchner-Preisträger und Herausgeber Jan Wagner und die Schriftstellerin und Literaturgespräch-Moderatorin Annette Pehnt.

Die Poesie lebt – doch die ungeheure Vielfalt der Dichter_innen aller Sprachen der Länder von Albanien bis Zypern ist nahezu unbekannt. Nun laden die Herausgeber Federico Italiano und Jan Wagner zu einer „Grand Tour“ (Hanser Verlag, 2019): Die REISE DURCH DIE JUNGE LYRIK EUROPAS versammelt über 700 Gedichte von 450 Autor*innen in 47 Sprachen – mit einer Übersetzung ins Deutsche. Im Vorwort heißt es:

„Und während in der politischen Realität das große gemeinsame Projekt in Frage gestellt wird, die Vielfalt in Verruf gerät, die Grenzen erneut sichtbar werden, nach Trennungen geradezu verlangt wird und, wo in Europa man auch hinschaut, nationalistische und separatistische Strömungen an Zulauf und an Einfluss zu gewinnen scheinen – vielleicht könnte es da keinen besseren Augenblick für eine Anthologie geben, die ein Europa der Lyrik vorstellen möchte.“

Zum Finale des 33. Freiburger Literaturgesprächs erklingt das Vereinten Königreich als großer poetischer Kosmos. Mit Paul Batchelor (England)