• Schau mich an // Isabel Weller //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Isabel Weller //

  • Schau mich an // Malte Kebschull //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Malte Kebschull //

  • Schau mich an // Lara Morger // Julia Hilpert // Isabel Weller // Heejin Kim // Steffen Schwendner // Malte Kebschull //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Lara Morger // Julia Hilpert // Isabel Weller // Heejin Kim // Steffen Schwendner // Malte Kebschull //

  • Schau mich an // Malte Kebschull // Steffen Schwendner //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Malte Kebschull // Steffen Schwendner //

  • Schau mich an // Isabel Weller // Lara Morger // Julia Hilpert //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Isabel Weller // Lara Morger // Julia Hilpert //

  • Schau mich an // Malte Kebschull // Isabel Weller //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Malte Kebschull // Isabel Weller //

  • Schau mich an // Isabel Weller // Lara Morger //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Isabel Weller // Lara Morger //

  • Schau mich an // Lara Morger // Isabel Weller // Julia Hilpert //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Lara Morger // Isabel Weller // Julia Hilpert //

  • Schau mich an // Lara Morger // Julia Hilpert //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Lara Morger // Julia Hilpert //

  • Schau mich an // Isabel Weller // Steffen Schwendner //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Isabel Weller // Steffen Schwendner //

  • Schau mich an // Steffen Schwendner //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Steffen Schwendner //

  • Schau mich an // Steffen Schwender // Heejin Kim //  2019 // Foto: Rainer Muranyi

    Schau mich an // Steffen Schwender // Heejin Kim //

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Schau mich an

Uraufführung // Céline Steiner, Ruslan Khazipov und Georg Friedrich Händel // 15. und 16.06.2019 // Kleines Haus

Warum, fragt sich der Erzähler in "Der Kabalist vom East Broadway" (1974) des Literaturnobelpreistägers Isaac B. Singer, gibt sich der alte Mann aus dem Cafè in New York mit einem kargen und einsamen Leben im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten zufrieden, wo er doch in Israel ein gefeierter Gelehrter sein könnte? Und wer schaut ihn dabei wirklich noch an?
Warum verdreht die Zauberin Alcina in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper (1735), die Gefühle und Gewissheiten aller zu einem Alles-ist-möglich, immer, mit jeder und mit jedem, so dass am Ende niemand mehr weiß, was wahr ist, wahr war und wahr sein wird? Und wer schaut Alcina dabei hinter die Fassade?
Und warum verliert das erzählende Ich in Ingeborg Bachmanns Roman "Malina" (1971) ebenso sehr den Kontakt zu sich selbst wie zu ihrem gesamten Umfeld und entgleitet, von Beziehungen nur noch träumend, sich und der Welt in einen schwermütigen Dämmerzustand. Und wer schaut zu und kann sie retten?

SCHAU MICH AN! verwebt drei sehr unterschiedliche literarische und musikalische Vorlagen zu einem Musiktheater, das sich die formale und ästhetische Identitätsfrage ebenso stellt wie seine handelnden Figuren. Größenwahnsinnige Selbstentwürfe, lähmende Projektionen, verpasste Begegnungen und der Kampf um die Konstruktion einer Identität wie auch ihr Verlust, beschäftigen Protagonisten und Autoren dieser Kreation gleichermaßen. Schau mich an!

Celine Steiner und Ruslan Khazipov, zwei Kompositionsstudierende an der Freiburger Musikhochschule bei Prof. Brice Pauset, stellen sich mit ihren Vertonungen der Texte von I.B.Singer und I.Bachmann als Musiktheaterkomponist*In vor. Mit Johann Diel, Studierender an der Akademie für darstellende Kunst Baden-Württemberg und Körber-Studio-Teilnehmer, entwickelt und inszeniert ein vielversprechender, junger Regisseur dieses Stück. Die musikalische Leitung hat Prof. Brice Pauset, es spielen und singen Studierende der Hochschule für Musik Freiburg.

Eine Kooperation des Theater Freiburg mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und der Hochschule für Musik Freiburg.

Warum, fragt sich der Erzähler in "Der Kabalist vom East Broadway" (1974) des Literaturnobelpreistägers Isaac B. Singer, gibt sich der alte Mann aus dem Cafè in New York mit einem kargen und einsamen Leben im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten zufrieden, wo er doch in Israel ein gefeierter Gelehrter sein könnte? Und wer schaut ihn dabei wirklich noch an?
Warum verdreht die Zauberin Alcina in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper (1735), die Gefühle und Gewissheiten aller zu einem Alles-ist-möglich, immer, mit jeder und mit jedem, so dass am Ende niemand mehr weiß, was wahr ist, wahr war und wahr sein wird? Und wer schaut Alcina dabei hinter die Fassade?
Und warum verliert das erzählende Ich in Ingeborg Bachmanns Roman "Malina" (1971) ebenso sehr den Kontakt zu sich selbst wie zu ihrem gesamten Umfeld und entgleitet, von Beziehungen nur noch träumend, sich und der Welt in einen schwermütigen Dämmerzustand. Und wer schaut zu und kann sie retten?

SCHAU MICH AN! verwebt drei

Abendbesetzung

Musikalische Leitung Brice Pauset Regie Johann Diel Bühne Lynn Schweidweiler, Paula Mierzowsky Kostüme Valentina Dolce Licht Dorothee Hoff Ton Kai Littkopf Choreografie Juliane Hollerbach Dramaturgische Mitarbeit Tatjana Beyer Musikalische Einstudierung Neil Beardmore Projektleitung und Mentorat Alexander Schulin Mit Isabel Weller (Dentist, Alcina, ICH), Heejin Kim (Wife, Morgana, Schatten-ICH), Lara Morger (Ruggiero), Julia Hilpert (Bradamante), Steffen Schwendner (Joel Yabloner, Oronte, Malina), Malte Kebschull (Storyteller, IVan)

English

No mortal man can resist the spell of the gorgeous and mysterious sorceress ALCINA in Georg Friedrich Handel’s famous opera. Of all the lost men only one desperate fiancée manages to liberate them and behind Alcina’s deceptive face appears a lonesome, searching and longing woman. Young and upcoming composers Céline Steiner and Ruslan Khazipov are answering Handel’s operatic masterpiece in their own musical language. A co-operation between Theater Freiburg and Hochschule für Musik Freiburg.

Pressestimmen

"Wellers Einsatz an diesem Abend beeindruckt, indem sie die schauspielerisch und stimmlich äußerst vielfältige Partie ausdrucksstark darbietet."
(Joss Reinicke, Badische Zeitung, 18.06.2019)
Zur vollständigen Rezension geht es hier

Koproduktion des Theaters Freiburg mit der Hochschule für Musik Freiburg und mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der ABK Stuttgart.