• Leonid Andrejew //   Bild: gemeinfrei

    Leonid Andrejew //

Wahnsinn und Entsetzen

// DAS ROTE LACHEN – Erzählung gegen den Krieg anlässlich der Inszenierung von Leonid Andrejews HINAUF ZU DEN STERNEN // Winterer-Foyer

Leonid Andrejew (1871-1919), der nach seiner Flucht vor der russischen Revolution mit nur 48 Jahren im finnischen Exil starb, ist ein zu Unrecht wenig bekannter russischer Autor. In seinem umfangreichen Werk kommt der Erzählung DAS ROTE LACHEN. FRAGMENTE EINER GEFUNDENEN HANDSCHRIFT (1904) besondere Bedeutung zu. Diese
Erzählung – ein „wilder, jäher Schrei, ein geller, nervenerschütternder Schrei aus dem Dunklen“ (so der zeitgenössische Dichter Julius Hart) – ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen den Krieg, der als Vernichtungsmaschine jeglicher Humanität entlarvt wird.

Prof. Dr. Elisabeth Cheauré wird das Schicksal des Autors und seinen Text, „diese gewaltige Dichtung“ (Bertha von Suttner), im bewährten Format eines „Salons“ vorstellen.

Mitwirkende

Künstlerische Leitung Elisabeth Cheauré Mit Victor Calero (Lesung), Johannes Knapp (Klavier)