Großes Haus

Foreshadow

Alexander Vantournhout (Belgien) // Koproduktion

In FORESHADOW setzt Alexander Vantournhout seine künstlerische Erforschung der Schwerkraft und ihrer Auswirkungen auf die Bewegungen des Körpers fort. 8 Tänzer_innen werden mit einer 6 Meter hohen und sich über die gesamte Breite der Bühne erstreckenden Mauer konfrontiert. Nahezu unüberwindbar stellt sie die Tanzenden vor eine vergeblich erscheinende Sisyphos-Aufgabe. Begleitet von experimenteller Rockmusik erkunden sie die physischen Grenzen dieses riesigen vertikalen Hindernisses. Der belgische Choreograf rückt die Rückwand des Theaters buchstäblich in den Vordergrund und hinterfragt nicht nur Vorstellungen von Bewegung und Räumlichkeit, sondern auch von reinem Potenzial. Für das außergewöhnliche Bewegungsmaterial ließ er sich von der Tierwelt inspirieren und studierte intensiv, wie Geckos und Eidechsen an vertikalen Wänden entlangklettern oder kopfüber an Decken laufen. Mit höchster Konzentration, einer atemberaubenden körperlichen Kraft und Präzision versuchen die Tänzer_innen ihr Glück – sind sie zum Scheitern verurteilt?

„Im spannenden Moment des Beinahe-Fallens oder Nicht-Fallens entdecken Alexander Vantournhout und sein Team Gleichgewichtszustände, die auf den ersten Blick und auch bei genauerem Hinsehen völlig unmöglich erscheinen.“ (Het Parool)

„Waghalsig, akrobatisch, im engen körperlichen Kontakt und in immer neuen Konstellationen und Figuren.“ (Tanznetz.de)

„Foreshadow ist eine hypnotisierende Darbietung, atemberaubend perfekt und kontrolliert. Die fast unmögliche und doch so menschliche Akrobatik scheint sogar die Tänzer selbst immer wieder zu überraschen.“ (Le Soir)