Jeden Tag sterben rund 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Verdrängt, verloren, vergessen … Seit der Mensch auf der Erde wütet, hat sich einiges verändert. Städte wurden errichtet, Wälder gerodet, Lebensräume genommen und vergiftet. Das große Verschwinden übertrifft alles, was wir uns vorstellen können. Tiere, die längst ausgestorben sind, haben hier nochmal einen großen Auftritt: vom Dodo über den Kurznasenbär bis Bennetts Seetang.
Ein Beat. Ein Laufsteg. Und Texte über Tiere. Die Schauspieler*innen versuchen, mit ihren Körpern zu entdecken, was sie mit den ausgestorbenen Arten verbindet. Revue. Über das Sterben der Arten ist eine choreografische Annäherung an eine nicht-menschliche Welt. Ein Abend über das Erinnern und über die Möglichkeit des Neuanfangs.
Unser Vermittlungs-Team empfiehlt diese Inszenierung ab 14 Jahren, den Besuch für Schulklassen ab Klassenstufe 11.Durchgehende stroboskoplichtähnliche Effekte, blendendes Licht. Die Darsteller*innen betreten den Publikumsbereich, Nebel (auch im Zuschauerraum). Lautstärke der Musik (kontinuierliche Steigerung), durchgehend tiefer Bass und Vibrationen, Gehörschutz liegt kostenfrei im Foyer aus. Wenn es Fragen zu den jeweiligen Reizen oder sensiblen Inhalten gibt oder etwas fehlt, melde dich gerne bei isabella.kammerer@theater.freiburg.de
Revue von Jan Eichberg, Felix Rothenhäusler und Theresa Schlesinger
Regie und Bühne: Felix Rothenhäusler, Mitarbeit Bühne: Carla Maria Ringleb, Kostüme: Elke von Sivers, Musik und Livemusik: Jo Flüeler, Moritz Widrig, Licht: Norman Plathe-Narr, Ton: Sven Hofmann, Text: Jan Eichberg, Theresa Schlesinger, Dramaturgie: Theresa Schlesinger, Katrina Mäntele, Choreografische Mitarbeit: Andy Zondag, Bühnenbildassistenz: Qian Qin, Kostümassistenz: Tin Wang,
Mit: Nadine Geyersbach, Matthieu Svetchine, Andy Zondag, Siegfried W. Maschek, Anja Schweitzer, Challenge Gumbodete, Jana Baldovino, Victor Calero, Hale Richter, Laura Palacios, Schauspiel Uraufführung, eine Übernahme vom Theater Bremen
Ab 28. März 2026, Großes Haus, Hinterbühne