• Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

    Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Britt Schilling

4. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Antonín Dvořák, Vladimir Peskin und Johannes Brahms // Konzerthaus

Antonín Dvořák: Serenade für Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44
Vladimir Peskin: Trompetenkonzert Nr. 1
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 op. 98

Bei aller Noblesse wollte sich Antonín Dvořák in seinen Serenaden-Kompositionen als einfacher tschechischer Musikant verstanden wissen. Mit seiner Serenade für Bläser und tiefe Streicher nahm er Bezug zu der berühmten „Gran Partita“ von Wolfgang Amadeus Mozart, mischte böhmische Elemente bei und schuf eines der bedeutendsten Serenaden-Werke des 19. Jahrhunderts. Johannes Brahms begeisterte sich für ihren „schönen, erquickenden Eindruck“.

An der Musik der (Spät)Romantik orientierte sich auch der aus Sibirien stammende Vladimir Peskin in seinen Kompositionen. Das virtuose Trompetenkonzert schrieb er für einen jungen Trompetenstudenten, den er als Pianist im Balalaika-Orchester begleitete. Später wurde aus dem Trompetenstudenten Timofei Dokschizer ein weltberühmter Virtuose auf seinem Instrument.

Mit seiner beliebten und Epoche machenden 4. „traurigen“ Sinfonie schloss Johannes Brahms nicht nur sein eigenes sinfonisches Schaffen, sondern auch die klassisch-romantische Phase der Sinfonie ab. In ihr führte er die Konsequenz, in der sich aus einem Motiv das gesamte Werk entwickelte, noch einen Schritt weiter als in ihren Vorgängerwerken. Auf ihren eher lyrischen, gesanglichen Charakter spielt die typisch selbstironische Äußerung an, mit der er einem Freund das neue Werk in einem Brief beschrieb: „Ich fürchte nämlich, sie schmeckt nach dem hiesigen Klima – die Kirschen hier werden nicht süß“.


Antonín Dvořák: Serenade für Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44
Vladimir Peskin: Trompetenkonzert Nr. 1
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 op. 98

Bei aller Noblesse wollte sich Antonín Dvořák in seinen Serenaden-Kompositionen als einfacher tschechischer Musikant verstanden wissen. Mit seiner Serenade für Bläser und tiefe Streicher nahm er Bezug zu der berühmten „Gran Partita“ von Wolfgang Amadeus Mozart, mischte böhmische Elemente bei und schuf eines der bedeutendsten Serenaden-Werke des 19. Jahrhunderts. Johannes Brahms begeisterte sich für ihren „schönen, erquickenden Eindruck“.

An der Musik der (Spät)Romantik orientierte sich auch der aus Sibirien stammende Vladimir Peskin in seinen Kompositionen. Das virtuose Trompetenkonzert schrieb er für einen jungen Trompetenstudenten, den er als Pianist im Balalaika-Orchester begleitete. Später wurde aus dem Trompetenstudenten Timofei Dokschizer ein weltberühmter Virtuose auf seinem Instrument.

Mit seiner beliebten und Epoche machenden

Mitwirkende

Musikalische Leitung Domonkos Héja Mit Selina Ott (Trompete), Philharmonisches Orchester Freiburg