Robert Läßig

Erste Theatererfahrungen sammelte Robert Läßig 2011/2012 bei einem Theaterjahr am Burgtheater Wien im Bereich Schauspiel. Anschließend studierte er in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, absolvierte Gastsemester in Bühnenbild an der HfG Offenbach, in Regie an der ZHdK Zürich sowie Informatik an der THM Gießen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt heute in der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Digitalität und Theater. Er forscht zur Anwendung maschinellen Lernens für Theaterlicht und zur Performativität von Algorithmen. Im performativen und theatralen Kontext arbeitet er als Licht-, Video- und Interaction Designer, mit Sensoren, Lötkolben, Microcontrollern und Sourcecode. Robert Läßig war an Produktionen bei der Prague Quadrennial und den Treibstoff Theatertagen beteiligt, zuletzt arbeitete er mit dem Komponisten Martin Grütter, sowie den Regiekollektiven Auftrag:Lorey und Rimini Protokoll.