• WOZZECK // Robin Adams, Roberto Gionfriddo, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Robin Adams, Roberto Gionfriddo, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Caroline Melzer, Arjuna Hummert, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Caroline Melzer, Arjuna Hummert, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Roberto Gionfriddo, Caroline Melzer, Yunus Schahinger, Robin Adams, Anja Jung, Jin Seok Lee, Junbum Lee, Josh Kohl, Im Hintergrund: André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Roberto Gionfriddo, Caroline Melzer, Yunus Schahinger, Robin Adams, Anja Jung, Jin Seok Lee, Junbum Lee, Josh Kohl, Im Hintergrund: André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Coraline Melzer, Arjuna Hummert, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Coraline Melzer, Arjuna Hummert, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Joshua Kohl, Robin Adams, Arjuna Hummert, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Joshua Kohl, Robin Adams, Arjuna Hummert, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Lorenz Kauffer, Jin Seok Lee, Robin Adams, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Lorenz Kauffer, Jin Seok Lee, Robin Adams, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Robin Adams, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Robin Adams, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Caroline Melzer // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Caroline Melzer // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Robin Adams, Yunus Schahinger, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Robin Adams, Yunus Schahinger, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Caroline Melzer, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Caroline Melzer, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Robin Adams, Caroline Melzer // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Robin Adams, Caroline Melzer // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Yunus Schahinger, Roberto Gionfriddo, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Yunus Schahinger, Roberto Gionfriddo, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Caroline Melzer, Jannis Zindel, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Caroline Melzer, Jannis Zindel, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Caroline Melzer, Jannis Zindel, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Caroline Melzer, Jannis Zindel, Robin Adams, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Yunus Schahinger, Robin Adams, Roberto Gionfriddo, Caroline Melzer, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Yunus Schahinger, Robin Adams, Roberto Gionfriddo, Caroline Melzer, André de Ridder, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

  • WOZZECK // Robin Adams, Yunus Schahinger, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

    WOZZECK // Robin Adams, Yunus Schahinger, Philharmonisches Orchester Freiburg // Foto: Martin Sigmund

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Wozzeck

// Alban Berg // mit deutschen und französischen Übertiteln // Großes Haus

Wozzeck hat Angst. Allzu freimütig berichtet er von seinen düsteren Visionen, von Inferno, Tod und Weltuntergang. Nur zu verständlich, dass seine Gegenüber verstört und abweisend reagieren? Einen Halt können auch sie nicht bieten. Niemand kann das. Denn Wozzecks Angst ist auch unsere Angst: die untergründige Angst vor dem Absturz ins Bodenlose. Die perfekte Metapher für sein Inneres ist das freie Feld, auf dem er zu Beginn der Oper seine Visionen durchlebt. Es ist Sinnbild für das Ungeschützte. Für Wozzeck beginnt es unmittelbar vor der Wohnungstür. Und dahinter? Dort empfängt seine Marie den Tambourmajor. Mit Alban Bergs WOZZECK stellt sich der neue Generalmusikdirektor André de Ridder zum ersten Mal seinem Publikum vor. Regie führt Marco Štorman, den André de Ridder unter anderem aus intensiven Zusammenarbeiten am Staatstheater Stuttgart kennen und schätzen gelernt hat.

Mitwirkende

Musikalische Leitung André de Ridder Regie Marco Štorman Bühne Demian Wohler Kostüme Josa Marx Licht Henning Streck Chordirektor Norbert Kleinschmidt Dramaturgie Heiko Voss Mit Joshua Kohl (Tambourmajor), Junbum Lee (Andres), Roberto Gionfriddo (Hauptmann), Yunus Schahinger (Doktor), Jin Seok Lee (1. Handwerksbursch), Lorenz Kauffer (2. Handwerksbursch), Caroline Melzer (Marie), Anja Jung (Margret), Yeonjo Choi (Soldat und Bursche), Arjuna Hummert (Mariens Knabe), Philharmonisches Orchester Freiburg, Opernchor des Theater Freiburg, Herren des Extrachores, Statisterie des Theater Freiburg, Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg

Pressestimmen

„Melodische Linien überall. Die Streicher zaubern einen weichen, schimmernden Klang und veredeln die Übergänge. Auch im Blech und in den Holzbläsern ist alles fein modelliert. (…) Selbst die klanglichen Zuspitzungen des Philharmonischen Orchesters Freiburg bleiben rund und genau ausbalanciert zwischen den Registern – dieser ‚Wozzeck‘ wird zum echten Hörerlebnis. Plastisch, aber dennoch differenziert, mit unendlich vielen Zwischentönen.“ (Georg Rudiger, Die deutsche Bühne) Zur vollständigen Rezension geht es hier

„Um sich nach den rund 100 Minuten Aufführungsdauer in Schönbergs Jubel – und den des Premierenpublikums im voll besetzten Theater – einzureihen: Das ist eine echte Inszenierung! (...) André de Ridder – der Dirigent steht auch ganz eigentlich im Zentrum des Bühnengeschehens – sorgt vom ersten Moment an für ein Auf- und Entdecken der Vielschichtigkeit von Bergs Formen und Klängen. Der Bauplan dieser Oper – so komplex er in der Theorie erscheinen mag, so selbstverständlich offenbart er sich dem Ohr. Und das Orchester klingt ganz großartig, gerade auch dort, wo der Komponist sinfonisch ausholt, etwa in den Zwischenspielen. Präzise und gewinnend auch die Einzelleistungen – ob Solovioline, -viola oder -cello, ob bei den fabelhaften Bläsern oder in den kleinen (kammermusikalischen) Besetzungen. (...) [Die Anordnung der Sänger] gibt Robin Adams Gelegenheit, die Plastizität seines warmen, elastischen Baritons unter Beweis zu stellen (…) Junbum Lee füllt die Partie [des Andres] mit seinem kraftvollen Tenor auch artikulatorisch überzeugend aus. Roberto Gionfriddo kann als Hauptmann einmal mehr seine Qualitäten als kraftvoll lyrisch zeichnender Charaktertenor aussingen, auch Yunus Schahinger kommt mit dem Part des Doktors gut zurecht. In jeder Hinsicht einen stattlichen Tambourmajor gibt Joshua Kohl. Caroline Melzer ist nicht nur optisch – mit Barbarella-Anklängen – als Marie eine für sich einnehmende Erscheinung. Sie gestaltet die Wechsel vom Lyrischen ins Dramatische expressiv, mitunter auch leicht überzeichnend. Kompliment an alle anderen Mitwirkenden und die Chöre: Opernchor (Norbert Kleinschmidt) und Kinderchor (Martin Frey) agieren kraftvoll und homogen. (...) Man sollte dieses Opernereignis (…) auf keinen Fall verpassen...“ (Alexander Dick, Badische Zeitung) Zur vollständigen Rezension geht es hier

„Es ist nicht nur ein großer Abend, sondern auch ein grandioser musikalischer und szenischer Einstand, ein Meilenstein der Ausdeutung dieses so wichtigen und zeitlos gültigen Meisterwerks von Alban Berg am Theater Freiburg. (…) Dem neuen Generalmusikdirektor André de Ridder gelingt vor dem bestens disponierten Philharmonischen Orchester eine so traumsichere und makellose Durchleuchtung der komplexen formalen Struktur der Partitur Bergs, als gelte es die Oper eines Bel Canto-Meisters zu Gehör zu bringen.“ (Bernd Künzig, SWR2) Zur vollständigen Rezension geht es hier